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40-jähriges Dienstjubiläum Fredi Köhler

Ein nicht alltägliches Jubiläum konnte Fredi Köhler am 1. April feiern: 40 Jahre Stadtwerke Büdingen! Zu diesem besonderen Anlass gratulierten neben heutigen Kollegen und ehemaligen Weggefährten auch Personalratsmitglied Christian Nowak, Betriebsleiter Jochen Heyermann und Bürgermeister Benjamin Harris. „40 Jahre sind ein deutliches Zeichen der Verbundenheit und in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich“, stellte Harris im Rahmen einer kleinen Feierstunde fest. Doch gerade der Öffentliche Dienst zeichnet sich immer noch durch langjährige Betriebszugehörigkeiten seiner Mitarbeiter aus.


Dabei sah es zunächst gar nicht danach aus, dass der in Büdingen geborene und in Rinderbügen lebende Fredi Köhler sein Arbeitsleben in den Dienst der Wasser- und Gasversorgung der Stadt Büdingen stellen würde. Nach einer Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer von 1973 bis 1976 bei der Büdinger Firma Schön folgten 6 Jahre als Geselle beim Ausbildungsbetrieb und der Firma Haka in Ober-Seemen.


Zum 1. April 1982 erfolgte dann der Wechsel zu den Stadtwerken. Ein Tag, an den sich er sich heute noch gerne erinnert. Schließlich war es gleichzeitig auch der Tag des Amtsantritts des langjährigen Büdinger Bürgermeisters Eberhard Bauner, der seine Mitarbeiter mittags gleich zu einem Umtrunk ins Rathaus eingeladen hatte. Nach dem gelungenen ersten Arbeitstag folgten 20 Jahre als Monteur in der Gas- und Wasserversorgung, in denen Herr Köhler tatkräftig an der Erweiterung und Modernisierung der Versorgungsnetze mitwirkte.


Die Weichen für die nächsten Berufsjahre wurden gestellt, als Fredi Köhler zunächst 2002 die Weiterbildung zum Rohnetzmeister Gas und Wasser und in 2003 zum Wassermeister erfolgreich absolvierte und ab 2008 zum Werkmeister bestellt wurde. Nicht erst seitdem ist Herr Köhler mit viel Leidenschaft während und auch außerhalb der Dienstzeit für alle Anliegen rund ums Gas und Wasser für Bürgerinnen und Bürger jederzeit ansprechbereit.


„Durch Ihre stets freundliche und besonnene Art sowie Ihre außergewöhnliche Fachkompetenz waren und sind Sie eine Bereicherung für die Stadtwerke!“, dankt Betriebsleiter Heyermann dem Jubilar. So ganz möchte es noch keiner wahrhaben, dass die „Ära Köhler“ zum Ende des Jahres enden wird und das stadtbekannte blaue Stadtwerke-Auto einen neuen Fahrer bekommt. Dann nämlich wird Fredi Köhler in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen.

Aktuelles zur Corona-Pandemie

Teilweise Öffnung ab Montag, 04.05.2020

Ab kommendem Montag werden auch die Stadtwerke - mit aller gebotenen Vorsicht - in einen halbwegs normalen Geschäftsbetrieb zurückkehren. Wir sind dann wieder wie gewohnt unter unserer zentralen Rufnummer 06042/8807-0 erreichbar.

Sie erreichen uns zu unseren üblichen Geschäftszeiten

Montag bis Freitag 8-12 Uhr,

sowie Montag bis Donnerstag 14-16 Uhr.

 

Bei Störungen sind wir weiterhin rund um die Uhr unter 0800 800 4433 erreichbar.

Bis auf weiteres bitten wir, persönliche Besuche auf das Notwendigste zu beschränken. Versuchen Sie stattdessen Ihre Anliegen, wie in den letzten Wochen auch, telefonisch oder per Email mit uns zu klären.

Wenn ein Besuch erforderlich ist, bitten wir zu Ihrem und unserem Schutz um Beachtung folgender Sicherheits- und Hygienehinweise:

  • VEREINBAREN Sie bitte vorab telefonisch einen TERMIN für Ihren Besuch.
  • TRAGEN beim Betreten unserer Geschäftsräume den obligatorischen MUND-NASEN-SCHUTZ.
  • DESINFIZIEREN Sie sich im Eingangsbereich an dem Desinfektionsmittelspender die HÄNDE.
  • HALTEN Sie zu anderen Personen und unseren Mitarbeitern einen MindestABSTAND von 1,5m.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Kontakt

Stadtwerke Buedingen

Thiergartenstraße 12 – 14
63654 Büdingen


Störungshotline

  • Telefon: 0800 800 44 33

Abwasser und Corona – Was gilt es zu beachten?

Die wichtigste Regel lautet: Werfen Sie keine Gegenstände in die Toilette, die da nicht hineingehören!

 

In Büdingen fallen jährlich rd. 2 Mio. m³ Abwasser an. Diese sind ein Gemisch aus häuslichem und gewerblichem Schmutzwasser und Regenwasser, welches von den Dächern und Straßen in die Kanalisation abgeleitet wird.

Für den reibungslosen Ablauf werden neben der Kanalisation und den drei Kläranlagen zahlreiche Pumpwerke und Drosselungsorgane betrieben mit deren Hilfe die Entsorgung der Abwässer für die Bevölkerung weitgehend unbemerkt erfolgen kann.

In der nun fast zwei Jahre andauernden Corona-Pandemie, die auch für die Stadtwerke Büdingen eine große Herausforderung darstellt, müssen wir alle Maßnahmen ergreifen um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen. Im Umgang mit Abwasser ist das auch ohne Corona besonders schwierig. Eine gleichzeitige Infektion mehrerer Mitarbeiter würde den reibungslosen Ablauf der Abwasserentsorgung ernsthaft gefährden.

Der nahezu unbemerkte Ablauf der Abwasserentsorgung, auf den wir ansonsten recht stolz sind, wird zum Fluch, wenn es darum geht, eigene Gewohnheiten der Menschen auf den Prüfstand zu stellen.

Trotz aller Anstrengungen und Investitionen unsererseits ist das System auf einen verantwortungsvollen Umgang jedes einzelnen Nutzers angewiesen. Ganz besonders jetzt!

Dinge, die nicht in die Abwasserkanalisation gehören, dürfen dort nicht hineingelangen!

Am gefährlichsten sind faserige Gegenstände wie Feuchttücher (werkseitig feuchtes und luftdicht verpacktes Toilettenpapier), Einmal-Spültücher und Küchenrollen, aber auch Hygieneartikel.

Sie lösen sich im Abwasser nicht auf und bleiben an technischen Gerätschaften wie Abflussreglern hängen, was zu Verstopfungen der Kanäle führt.

Am meisten Schaden richten Feuchttücher und Co jedoch in den Pumpwerken an. Sie verstopfen die Pumpen (s. Bild) und setzen sie außer Funktion. Nicht selten müssen die Pumpen danach repariert oder erneuert werden, nämlich dann, wenn die "Lappen" zu einem so festen Klumpen zusammengepresst worden sind, dass sie die Lager und Gehäuse der Maschinen beschädigen.

Unsere Mitarbeiter arbeiten in Notbesetzung und tun ihr Möglichstes, um eine reibungslose Abwasserentsorgung und -aufbereitung zu gewährleisten. Durch unvorhersehbare und auch vermeidbare Zwischenfälle wie verstopfte Anlagen werden unsere Mitarbeiter nicht nur einem unnötigen erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt, sondern es fehlen ggf. durch Reparaturen auch die Ressourcen an anderen Stellenn.

Daher unser dringender Appell an alle Büdinger Bürgerinnen und Bürger: 

Helfen Sie mit, die Abwasserentsorgung in Büdingen am Laufen zu halten und entsorgen Sie folgende Dinge nicht über die Toilette sondern über den Hausmüll!

  • Kosmetiktücher ("Tissues"), Papiertaschentücher
  • Feuchtes Toilettenpapier, Feuchttücher /Babytücher
  • Desinfektionstücher
  • Küchenrollenpapier
  • Spül- und Putztücher
  • Hygieneartikel (Tampons, Binden, Rasierklingen)
  • Windeln
  • jegliche Essensreste gehören ebenfalls nicht in Toilette

 

Sie helfen damit nicht nur uns, sondern auch Ihren Mitmenschen und letztlich sich selbst, wenn Sie dazu beitragen, zusätzliche Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

   

Siehe auch: Pressemitteilung VKU Weltwassertag 2020: Die Toilette ist kein Mülleimer - so können Verbraucher die kommunale Wasserwirtschaft in der Corona-Pandemie entlasten

Kontakt

Christof Klös

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen


Harald Emrich

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

Corona: Keine Gefahr für das Trinkwasser

In diesen Tagen steht unsere Welt Kopf.

Das Vertrauen in viele Dinge des täglichen Lebens wird auf eine harte Probe gestellt.

Die Qualtität unseres Trinkwasser leidet aber nicht unter der Corona-Pandemie.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat zur Frage, ob Trinkwasser eine mögliche Infektionsquelle für die Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 darstellt, am vergangenen Donnerstag eine Stellungnahme veröffentlicht.

Fazit: Nach derzeitigem Kenntnisstand ist eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung höchst unwahrscheinlich.

„Die Trinkwassergewinnung bietet zu jedem Zeitpunkt durch das Multibarrieren-Prinzip und durch die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik einen weitreichenden Schutz auch vor unbekannten Organismen und chemischen Stoffen. Insbesondere sind hier die Bodenpassage und die Partikelfiltration als wirksame Schritte hervorzuheben.

Die Morphologie und chemische Struktur des SAS-CoV-2 ist anderen Coronaviren sehr ähnlich, bei denen in Untersuchungen gezeigt wurde, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Diese behüllten Viren zeigen im Wasser verglichen mit Enteroviren eine geringere Persistenz und sind leichter zu inaktivieren als Noro- oder Adenoviren. Auch das Risiko einer direkten Übertragung von Coronaviren über Faeces infizierter Personen erscheint gering, bis heute ist kein Fall einer fäkal-oralen Übertragung des Virus bekannt.“

Die vollständige Stellungnahme des Umweltbundesamtes ist zu finden unter:  Stellungnahme Umweltbundesamt zu Corona

Aktuelles aus der Wasserversorgung

Kundeninformationen - Desinfektionsmaßnahme aufgehoben

Aufgrund einer mikrobiologischen Grenzwertüberschreitung im Juli in unserem Hochbehälter Schildwache hatte das Gesundheitsamt des Wetteraukreises eine vorsorgliche Chlorung des Trinkwassers in der betroffenen Versorgungszone angeordnet. Betroffen waren die Straßen Am Herrnberg - An der Schildwache - Auf der obersten Beunde - Auf der Tann - Grünwaldweg - Richard-Schirrmann-Weg.

Nach Abschluss der Chlorung wurden mehrere Kontrollbeprobungen durchgeführt. Diese Proben zeigten keine Überschreitung der Parameter nach Trinkwasserverordnung mehr auf. Daher hat das Gesundheitsamt die Chlorungsanordnung nun wieder aufgehoben. Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch die Chlorung entstanden sind und danken Ihnen für Ihr Verständnis.


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Stadtwerke Büdingen

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Kundeninformation - Desinfektionsmaßnahme

Aufgrund einer mikrobiologischen Grenzwertüberschreitung haben die Stadtwerke Büdingen im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt Friedberg vorsorglich eine Desinfektion des Trinkwasser folgenden Straßen veranlasst:

  • Am Herrnberg
  • An der Schildwache
  • Auf der obersten Beunde
  • Auf der Tann
  • Grünwaldweg und
  • Richard-Schirrmann-Weg
  • Gartengrundstücke Am Mittelberg

Da die vollständige Wirksamkeit der Desinfektionsmaßnahme eine gewisse Zeit benötigt, sollte am Sonntag (03.07. 22) Wasser, das zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen verwendet wird, vorsorglich etwa 3 Minuten abgekocht werden. Für die Körperpflege, zum Wäschewaschen oder für die Toliettenspülung kann das Leitungswasser bedenkenlos verwendet werden.

Das Trinkwasser wird bei der Einspeisung in das Netz bis zu einem Restgehalt von maximal 0,3 mg/l gechlort. Diese Konzentration entspricht den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerten. Die Stadtwerke Büdingen weisen darauf hin, dass gechlortes Trinkwasser nicht gesundheitsschädlich ist, jedoch einen eigenen Geruch und Geschmack aufweisen kann. Für Aquarien ist gechlortes Trinkwasser allerdings ungeeignet.

Die Chlorung wird zunächst für einige Tage vorgenommen. Die Stadtwerke Büdingen informieren sobald die Chlorung beendet wird.

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Stadtwerke Büdingen

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Weltwassertag am 22. März 2022
"Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz"

Seit 1993 rufen die Vereinten Nationen jedes Jahr am 22. März den WorldWaterDay, den „Weltwassertag“ aus. Ein Tag, an dem der kostbaren Ressource Wasser weltweit besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“ oder im Original „Groundwater: making the invisible visible“.

Weil uns das Thema so am Herzen liegt, machen die Stadtwerke Büdingen ihre persönliche „Grundwasserwoche“ daraus. Dabei kombinieren wir das englische Motto mit der deutschen Übersetzung und versuchen, den unsichtbaren Schatz sichtbar zu machen.

In sieben Kapiteln wollen wir die elementare Bedeutung des Grundwassers für das Leben auf der Erde erklären und Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder selbst seinen Betrag zum Schutz des Grundwassers leisten kann.

Kapitel 1: Grundwasser - Was ist das eigentlich?


Auch wenn wir es nur selten sehen, ist Grundwasser ein Teil des natürlichen Wasserkreislaufs auf unserer Erde. Fast überall auf der Welt ist es vorhanden: mal tiefer, mal weniger tief im Untergrund – mal mehr, mal weniger – mal sauberer, mal verschmutzter.

Grundwasser bildet sich unterhalb der Erdoberfläche durch Versickern von Niederschlägen oder durch Versickerung aus Flüssen und Seen. Durch die Schwerkraft sinkt das Wasser in tiefere Bodenschichten und sammelt sich im Untergrund in Poren, Hohlräumen und Gesteinsklüften. Die Zone, in der sich das Grundwasser sammelt, nennt man Grundwasserleiter oder auch Aquifer. Dieser wird nach unten durch wasserundurchlässige Schichten, wie z.B. Ton, begrenzt. Je nach geologischen und topografischen Gegebenheiten kann Grundwasser im Grundwasserkörper fließen und den Boden wieder verlassen. Das Wasser tritt dann in Quellen zu Tage und speist Bäche und Flüsse.

Wie lange die Passage des Wassers ins Grundwasser dauert, ist sehr unterschiedlich und hängt maßgeblich von den Bodenschichten und der Lage des Grundwasserspiegels ab. Manche Grundwasserleiter sind sehr oberflächennah und das Grundwasser steht bis zum Gelände an, manche liegen hunderte Meter tief. Entsprechend kann ein Wassertropfen Minuten bis hin zu Jahrzehnten unterwegs sein, bis er das Grundwasser erreicht.

Jüngsten Forschungen zufolge lagern in den obersten beiden Kilometern der Erdkruste knapp 23 Millionen Kubikkilometer Grundwasser. Doch nur ein kleiner Anteil davon (weniger als 6%) nimmt tatsächlich am Wasserkreislauf teil und ist jünger als 50 Jahre. Der Rest - man spricht auch von fossilem Grundwasser - ist seit zehntausenden bis Millionen Jahren vom Wasserkreislauf abgeschnitten und steht für eine Nutzung nicht zur Verfügung.

Das oberflächennahe Grundwasser hat für die Natur und den Menschen eine elementare Bedeutung. Ackerfrüchte, Bäume und andere Pflanzen wurzeln zwar in der Regel nicht bis in den Grundwasserkörper, sondern decken ihren Wasserbedarf aus der Bodenfeuchte (Bodenwasser). Doch sie halten mit ihren Wurzeln das Wasser im Boden, verhindern eine schnelle Verdunstung und haben dadurch einen großen Einfluss auf die Bildung des Grundwassers.

Kapitel 2: Bedeutung des Trinkwassers für die Wasserversorgung

Von den rund 1,4 Milliarden Kubikkilometern Wasser auf unserer Erde befindet sich der größte Teil (97,5%) in Meeren und Ozeanen und ist Salzwasser. Nur 2,5 Prozent sind Süßwasser, wovon mehr als die Hälfte als Eis und Schnee in den Gletschern der Arktis und Antarktis gebunden ist. Letztlich steht uns nur etwa 1% des Süßwassers als Trinkwasser zur Verfügung.

Aus welchem Süßwasserreservoir die Länder ihren Trinkwasserbedarf decken ist sehr unterschiedlich. Einige Länder gewinnen den größten Teil Ihres Trinkwassers aus Oberflächengewässern wie Seen und Flüssen, andere fast ausschließlich aus Grundwasservorkommen. In Deutschland beträgt der Anteil von Trinkwasser aus Grundwasser und Quellen rund 75%; etwa ein Viertel wird aus Oberflächengewässern, Talsperren sowie Uferfiltrat entnommen.

Beide Vorkommen sind also immens wichtig, um unseren Bedarf an Trinkwasser (und Brauchwasser) zu decken. Doch die Qualität des Wassers ist regional sehr unterschiedlich und wird durch äußere Einflüsse und die Nutzung stark beeinflusst. Bei Oberflächengewässern ist dies offensichtlich. Doch wie sieht es beim „unsichtbaren“ Grundwasser aus?

Niederschlagswasser oder Versickerungswasser aus Bächen, Flüssen und Seen passiert auf seinem Weg in den Grundwasserleiter verschiedene Bodenschichten. Diese Schichten wirken wie ein mehrstufiger Filter, der Verunreinigungen zurückhält. Darüber hinaus tragen Mikroorganismen und Kleinstlebewesen im Boden ihren Teil zur Reinigung bei. Man könnte also folgern, dass unser Grundwasser immer sauber ist und keines Schutzes Bedarf. Doch dem ist nicht so!

Kapitel 3: Gefährdung des Grundwassers durch den Menschen

Die Qualität des Grundwassers ist regional sehr unterschiedlich. Zum einen gibt es „geogene“ Einflüsse, die auf natürliche chemische, physikalische und biologische Prozesse im Untergrund zurückzuführen sind. Hierzu gehören zum Beispiel der Mineralgehalt, Eisen oder Mangan im Grundwasser. Solche Stoffe löst das Wasser auf seinem Weg in tiefere Bodenschichten aus dem Gestein und reichert sich damit an.

Doch auch menschliches Handeln beeinflusst die Grundwasserqualität. Man spricht dann von sogenannten „anthropogenen“ Einflüssen und Faktoren. Als erstes fällt einem sicher die Düngung in der Landwirtschaft ein, die die Nitratwerte beeinflusst. Aber auch andere Nutzungen können das Grundwasser nachhaltig verschmutzen.

Die Palette der freigesetzten Stoffe ist dabei so vielfältig wie unser Leben. Düngemittel und Pflanzenschutzmittel spielen ebenso eine Rolle, wie Deponien oder industrielle Altlasten. Auch undichte Kanäle oder Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen belasten das Grundwasser. Nicht zu vergessen: unser individueller und teilweise recht sorgloser Umgang mit Alltagsprodukten, die potentiell Wasser oder Umwelt schädigen. Was das so alles ist und wie wir selbst unseren Beitrag zum Gewässerschutz leisten können, erfahrt Ihr in unserem morgigen Beitrag.

Auch wenn lokale Grundwasservorkommen, die der Gewinnung von Trinkwasser dienen, in der Regel durch ausgewiesene Wasserschutzgebiete „geschützt“ sind, bleibt es eine Aufgabe von Wasserversorgern, Kommunen und auch Bürgern, die Ressource Wasser dauerhaft vor negativen Einflüssen zu bewahren. Das gilt natürlich nicht nur für das Grundwasser, sondern auch für die Oberflächengewässer. Denn diese sind ebenfalls Teil des Wasserkreislaufs und können bzw. werden irgendwann ihre Belastung ins Grundwasser abgeben.

Kapitel 4: Gewässerschutz - Was können wir tun?

Stellt sich die Frage, welchen Beitrag jeder einzelne von uns zum Schutz der Gewässer im Allgemeinen und zum Schutz des Grundwassers im Besonderen beitragen kann. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie das ganz einfach und „quasi nebenbei“ geht:

  • Putz- und Waschmittel sparsam verwenden!
    Chemikalien gehören nicht ins Wasser. Und wenn Sie erforderlich sind, dann nur so wenig davon wie möglich. Für viele Anwendungen gibt es umweltverträglichere Alternativen (z.B. Natron, Essig und Zitronensäure) oder biologisch unbedenklichere Produkte.

  • Auf Chemie im Garten verzichten.
    Auch im Garten gilt: weniger ist manchmal mehr. Pflanzenschutzmittel und künstlicher Dünger landen schnell im Grundwasser. Außerdem möchte man diese auch nicht unbedingt im selbstgepflanzten Gemüse haben. Deshalb sollte auch hier möglichst auf biologische Alternativen zurückgegriffen werden.
  • Arzneimittel und Chemikalien richtig entsorgen!
    Wenn mal ein Medikament abgelaufen ist, gehört dieses sicher nicht in die Toilette! Am besten entsorgt man Arzneimittel über den Restmüll (der wird nämlich verbrannt) oder über eine Apotheke. Auch Chemikalien, Farben und Lacke haben in der Kanalisation nichts verloren. Hierfür gibt es Sammelstellen, über die eine umweltgerechte Entsorgung gewährleistet wird.
  • Wasser plastikfrei lassen!
    In vielen Kosmetikartikeln, Hygieneprodukten und Waschmitteln ist heutzutage Mikroplastik enthalten (z.B. Glitzerpartikel in Haar-Gels, Lotions o.ä.). Da dieses nur schwer biologisch abgebaut wird, gehört es ebenfalls nicht ins Wasser. Beim Kauf sollte man möglichst darauf achten, Produkte ohne Mikroplastik zu kaufen.
  • Wasser sparsam und bewusst verwenden!
    Es versteht sich von selbst, dass man sauberes Trinkwasser nicht verschwenden sollte. Auch das schont die wertvolle Ressource Grundwasser. Durchschnittlich verbraucht jeder von uns ca. 125 Liter am Tag; vor allem für die Köperpflege, die Toilettenspülung und im Haushalt. Tipps, wie man den persönlichen Wasserverbrauch senken kann, findet Ihr selbstverständlich auf unserer Homepage.
  • Auf den „Wasserfußabdruck“ achten!
    Neben dem Wasser aus der Leitung verbraucht jeder von uns weiteres Wasser: 4- bis 5-tausend Liter jeden Tag! Dieses ist in Lebensmitteln und Konsumprodukten enthalten bzw. wird für deren Herstellung benötigt; oftmals in Ländern, in denen sauberes Wasser sowieso schon Mangelware ist. Durch bewussteres Einkaufen (z.B. von regionalen Produkten) kann man seinen Wasserfußabdruck deutlich reduzieren.
  • Biologisch erzeugte Lebensmittel kaufen!
    Bei der Erzeugung von „Bio“-Lebensmittel wird in der Regel auf den Einsatz von Chemie verzichtet oder dieser stark eingeschränkt. Außerdem legen die Betriebe meist großen Wert auf den Gewässerschutz. Wenn die Produkte am besten noch vom „Bauern um die Ecke“ stammen, haben alle was davon.

Kapitel 5: Gewässerschutz durch Wasserschutzgebiets-Kooperationen

Das aus den Büdinger Brunnen geförderte Grundwasser hat eine gute Qualität und entspricht den gesetzlichen Anforderungen an Trinkwasser. Damit das auch so bleibt, betreiben die Stadtwerke Büdingen seit nunmehr 20 Jahren landwirtschaftliche Kooperationen in ihren Wasserschutzgebieten. Organisatorisch und fachlich unterstützt werden wir dabei durch den Maschinenring Wetterau; die Untere Wasserbehörde des Wetteraukreises begleitet die Kooperationen als zuständige Fachbehörde. Übergeordnetes Ziel ist eine gewässerschonende Bewirtschaftung in den Wasserschutzgebieten und die langfristige Senkung der Nitratkonzentration im Grundwasser.

Pflanzen brauchen für Ihr Wachstum Nährstoffe. Das gilt umso mehr für Feldfrüchte wie z.B. Weizen, Mais oder Raps. Stickstoff heißt das „Zauberelement“. Stickstoff ist natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre, kommt aber in hohen Konzentrationen vor allem in Gülle, Gärresten und Kunstdünger vor. Was für Pflanzen lebensnotwendig ist, kann aber dem Menschen in zu hohen Konzentrationen schaden. Aus Stickstoff wird im Boden nämlich Nitrat und Nitrit.

Doch wieviel Düngung braucht eine Pflanze? Das lässt sich pauschal gar nicht so einfach beantworten und hängt von vielen Faktoren ab. Durch die regelmäßige Entnahme von Bodenproben und Analyse des im Boden verfügbaren mineralischen Stickstoffs (Nmin) können die Berater des Maschinenrings den tatsächlichen Düngebedarf ermitteln und individuelle Düngeempfehlungen geben. Dieses Angebot wird von den Landwirten gerne angenommen, denn letztlich kostet Düngung Geld und übermäßige Düngung führt nicht zwangsläufig auch zu einem höheren Ertrag.

Darüber hinaus werden die landwirtschaftlichen Betriebe auch persönlich bei der Erstellung ihrer Stickstoffbilanzen und bei weiteren Fragestellungen rund um eine gewässerschonende Bewirtschaftung ihrer Flächen unterstützt. Einen besonderen Stellenwert nimmt seit einigen Jahren auch der Anbau von Zwischenfrüchten im Herbst ein. Durch den Anbau von z.B. Kleegras, Phacelia oder Ramtill kann das Auswaschen überschüssigen Stickstoffs im Winter verhindert werden.

Wir sind sehr stolz auf unsere Kooperationen und froh über die kompetente Unterstützung durch den Maschinenring Wetterau. Durch diese langjährige Zusammenarbeit konnten wir in den letzten beiden Jahrzehnten das Bewusstsein für die Problematik stärken und einen weiteren Anstieg der Nitratwerte verhindern bzw. diese teilweise senken.

Kapitel 6: Abwasserentsorfgug = Aktiver Gewässerschutz

Nahezu alles Wasser, das als Trinkwasser in die Haushalte geht, verlässt diese nach kürzester Zeit wieder. So ist der Lauf der Dinge. Nur ist es dann nicht mehr so sauber, wie es ursprünglich mal war. Das ungereinigte Einleiten in einen Bach – in Deutschland undenkbar! Stattdessen fließt bei uns das Wasser über die öffentliche Kanalisation in die Kläranlagen.

Damit auf dem Weg des Abwassers in die Kläranlage nichts im Untergrund versickert und keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangen, werden die Kanäle regelmäßig auf ihren Zustand und ihre Dichtheit überprüft. In der Regel geschieht dies in einem Turnus von 15 Jahren über eine Inspektion der Rohre mit einer Kamera. Die rechtliche Grundlage dafür ist die Eigenkontrollverordnung.

Auf der Kläranlage angekommen wird das Abwasser in einem mehrstufigen Verfahren behandelt und gereinigt. Nach einer mechanischen Vorbehandlung, die grobe Stoffe aus dem Abwasser entfernt, wird das Wasser in mehreren nacheinander geschalteten Becken „geklärt“. Die größte Aufgabe kommt dem sogenannten „Belebungsbecken“ zu. Hier arbeiten Bakterien daran, die biologischen Inhaltsstoffe des Abwassers abzubauen. Zurück bleibt klares Wasser und Klärschlamm.

Alle Prozesse auf der Kläranlage werden ständig kontrolliert und die Wasserqualität im Ablauf täglich beprobt. Analysiert werden u.a. die Parameter Phosphat und Ortophosphat sowie die Stickstoffverbindungen Ammonium, Nitrat und Nitrit. So wird gewährleistet, dass am Ende nur Wasser die Kläranlage verlässt, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Doch nicht alle Stoffe können auf einer Kläranlage herausgefiltert und eliminiert werden. Mikroplastik und Arzneimittelstoffe können trotz aller Anstrengungen die Kläranlage unbeschadet durchlaufen und landen später im Gewässer. Chemische Stoffe können die biologischen Prozesse auf der Kläranlage beeinträchtigen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir alle verantwortungsbewusst handeln. Dazu gehört zum Beispiel, Medikamente nicht über die Toilette zu entsorgen, wassergefährdende Stoffe zu einer Sammelstelle zu bringen und beim Kauf von Hygiene- und Kosmetikprodukten auf Mikroplastik zu achten.

Kapitel 7: Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser

Die vergangenen Jahre lassen keinen Zweifel daran: Das Klima auf unserer Erde verändert sich. Mitteltemperarturen stiegen, Sommer werden wärmer, Trockenperioden länger. Dazu kommen Starkregenereignisse und Stürme. Jedes für sich ist sicher kein unbekanntes Naturphänomen. Doch Häufung und Intensität nehmen zu. Und das hat Auswirkungen auf den natürlichen Wasserkreislauf und beeinflusst letzten Endes auch das Grundwasser.

Grundwasserleiter, die Abflüsse z.B. in Oberflächengewässer haben oder denen Wasser zum Zweck der Wasserversorgung oder künstlichen Bewässerung entnommen wird, sind auf eine ausreichende Grundwasserneubildung angewiesen. Diese erfolgt üblicherweise in den späten Herbst- und Wintermonaten, wenn viel Niederschlag fällt und die Vegetation eine Pause macht. Dann nämlich verdunstet weniger Wasser, die Pflanzen schränken ihren Bedarf ein und der Niederschlag kann ungehindert seinen Weg in den Untergrund nehmen.

Fehlen jedoch Regen und Schnee, dann trocknet der Boden aus und der Grundwasserspiegel sinkt. Je nach hydrologischen Rahmenbedingungen mag das für ein oder zwei Jahre nicht so schlimm sein. Doch mehrere besonders warme und trockene Jahre in Folge, wie zuletzt 2018 und 2019, können regional dazu führen, dass der „Tank leer gefahren“ wird und sich der große unterirdische Speicher erst sehr langsam wieder füllt.

Lokale Starkregenereignisse, wie wir sie ebenfalls in den letzten Jahren erleben mussten, haben hingegen keinen nennenswerten Effekt auf die Neubildung von Grundwasser. Der Niederschlag fällt in so kurzer Zeit, dass der Boden die Mengen gar nicht aufnehmen kann und das Wasser oberflächig abfließt.

Mit diesen Entwicklungen müssen sich nicht zuletzt auch Wasserversorger auseinander setzen. Die Aufgabe der nächsten Jahre und Jahrzehnte wird sein, die zur Verfügung stehenden Wasserressourcen so effizient wie möglich zu nutzen und den Niederschlag dort zu halten, wo er dem Grundwasser dient. Die Stadtwerke Büdingen stellen sich dieser anspruchsvollen Aufgabe, damit die Trinkwasserversorgung auch in 10, 30 oder 50 Jahren noch sichergestellt ist.

Kontakt

Jochen Heyermann

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

Weltwassertag am 22. März 2021 - "Wert des Wassers "

Wasser ist in aller Munde. Spätestens seit den trockenen und warmen Jahren 2018 und 2019 ist das Thema Wasser in den Medien wieder präsent und in unser Bewusstsein gerückt. Sei es aufgrund von niedrigen Wasserständen in Flüssen und Seen, sichtbare Auswirkungen in Wäldern und Landschaften oder Meldungen über Wassernotstände in Kommunen.


Da kommt der Welttag des Wassers, der jedes Jahr zum 22. März von den Vereinten Nationen ausgerufen wird, gerade recht. „Wert des Wassers“ oder „Valuing Water“ heißt das Motto in diesem Jahr. Doch was ist darunter zu verstehen? Es geht in erster Linie nicht um den finanziellen Wert von Trinkwasser. Vielmehr geht es um Wertschätzung, die wir dem lebensnotwendigen und kostbaren Gut entgegenbringen müssen.


Der Zugang zu sauberem Wasser ist keine Selbstverständlichkeit. Noch immer haben über 2 Milliarden Menschen auf der Welt keinen Zugang dazu, Tendenz steigend. Doch ist Wassermangel längst kein ausschließliches Problem trockener Regionen mehr. Auch in eigentlich wasserreichen Ländern sinken Grundwasserstände oder ist der Grundwasserkörper belastet. Dazu gehören auch Regionen in Deutschland.


Für die Trinkwasserversorgung der Stadt Büdingen waren bisher keine Ein-schränkungen zu verzeichnen. Aber die letzten Jahre lassen nicht nur erahnen, dass selbst bei uns Wasser endlich ist. Vor allem die 100%-ige Eigenversorgung über elf dezentrale Brunnen und Quellen erfordert eine ständige Kontrolle der Ressourcen, nachhaltige Investitionen und Weitsicht in die Zukunft.


In all diesen Punkten sehen wir uns sehr gut aufgestellt: So engagieren wir uns zum Beispiel seit Jahrzehnten in zwei Kooperationen mit den örtlichen Landwirten. Ziel ist, die Nitratbelastung des Grundwassers durch gewässerschonende Landbewirtschaftung mittel- und langfristig zu senken. Durch kontinuierliche und konsequente Erneuerung des Wassernetzes konnte die Zahl der Rohrbrüche merklich reduziert werden, die Wasserverluste belaufen sich auf weniger als 5%. Für die nächsten Jahre liegt nun der Fokus auf dem Erhalt und der Sanierung der baulichen Anlagen wie Hochbehältern und Gewinnungsanlagen. Noch in diesem Jahr soll mit Fördermitteln des Landes ein kommunales Wasserkonzept erstellt bzw. das alte aktualisiert werden.


Doch auch die Verbraucher tragen ihren Teil dazu bei, die Wasserversorgung langfristig zu sichern. Durch den sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Trinkwasser liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Büdingen mit rd. 120 Litern je Einwohner und Tag unter dem Bundesdurchschnitt (125 Liter).


Damit dies so bleibt und das Bewusstsein für das Wasser weiter erhöht wird, bieten die Stadtwerke Büdingen ihren Kunden ausführliche Informationen rund um das #BüdingerWasser auf ihrer Homepage und regelmäßig über ihre Facebook-Seite.


Auch die „kleinen“ Wasserkunden werden nicht vergessen. In Kindergärten und Schulen fanden schon einige Veranstaltungen statt, um spielerisch für die Bedeutung und den Wert von sauberem Wasser zu sensibilisieren. Dieses Programm ist bei Kindern, Eltern und Pädagogen auf Begeisterung gestoßen und soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.


Auf die Frage, ob wir alle auch etwas gegen den globalen Wassermangel auf unserem Planeten tun können, gibt es eine kurze Antwort: Ja! Mit unserem Konsumverhalten können wir dafür sorgen, dass auch in anderen Ländern die Wasserressourcen geschont werden. Der Griff zu regionalen Lebensmitteln und nachhaltig produzierten Waren hilft nicht nur dem Wasser, sondern auch dem Klima.


Pünktlich zum Weltwassertag startet auch die Informationskampagne „Wasser. Läuft!“ der hessischen und rheinland-pfälzischen Wasserversorger, die allen Bürgern und Bürgerinenn die Bedeutung des Wassers näher bringen möchte. Auch wir beteiligen uns als Stadtwerke Büdingen aktiv daran und werden die Kampagne begleiten. Ein erstes Informationsviedeo finden Sie hier.

  

Weitere interessante Informationen finden Sie auf unserer Facebookseite.

  

Auch andere Stadtwerke nehmen den Weltwassertag zum Anlass, Ihre Kunden für das Thema Wasser zu sensibilisieren. Besonders gelungen finden wir die aktuellen Informationskampagnen der Kreiswerke Main-Kinzig und der Stadtwerke Bad Säckingen.

Kontakt

Stadtwerke Büdingen

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Weltwassertag am 22. März 2020 - "Wasser und Klimawandel"

Sine Aqua Nulla Vita - Ohne Wasser kein Leben...

… steht es am ehemaligen Hochbehälter von Aulendiebach geschrieben.

Dieser Satz klingt so banal und bedeutet doch so viel!

In Büdingen muss man sich um sauberes Trinkwasser keine Gedanken machen. Doch nicht überall ist der Zugang zu ausreichendem und sauberem Wasser so selbstverständlich wie bei uns.

Viele Menschen auf unserer Erde kämpfen jeden Tag aufs Neue um das lebensnotwendige Nass.

Dass auch in unseren Breitengraden Wasser ein kostbares und endliches Gut ist, mussten wir in Deutschland in dem Hitzejahr 2018 erfahren und haben die Auswirkungen auch noch 2019 gespürt.

Ein Grund sparsam damit umzugehen und sich dieses Luxus immer mal wieder bewusst zu werden. Zum Beispiel am 22.03.2020 – am internationalen Weltwassertag.

Der diesjährige Weltwassertag steht übrigens unter dem Motto „Wasser und Klimawandel“.

Trinkwasser aus dem Hahn

Rund zwei Liter Flüssigkeit sollte der Mensch am Tag trinken. So lautet die Empfehlung. Am besten natürlich Wasser! Doch muss es wirklich Flaschenwasser aus dem Supermarkt sein? Wir sagen: NEIN. Leitungswasser aus dem Wasserhahn ist Trinkwasser. Es zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Qualität aus, sondern benötigt auch keine Verpackung und keinen Transport. Damit ist Leitungswasser eine echte umwelt- und klimaschonende Alternative zu Flaschenwasser. Und es ist dazu auch noch deutlich preiswerter.

Wir haben in dieser Kundeninformation Wissenswertes und ein paar wichtige Hinweise zusammengestellt. Die Informationen sollen jedoch in keiner Weise die Qualität von Flaschenwasser in Frage stellen. Sie sollen Hintergrundwissen vermitteln, um Kunden eine individuelle Entscheidung zu ermöglichen.

Wasser = Wasser - Wo liegen die Unterschiede?

  • Chemisch gesehen ist H2O = H2O. Doch tatsächlich unterscheiden sich Wässer in ihren sonstigen Inhaltsstoffen und den Anforderungen, die hinsichtlich der Qualität an sie gestellt werden.
  • Bei dem Wasser, das über die öffentliche Wasserversorgung in die Haushalte verteilt wird, spricht man von TRINKWASSER oder auch von LEITUNGSWASSER. Für dieses Wasser gilt die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV).
  • FLASCHENWASSER, das man in Supermärkten kauft, nennt sich meistens MINERALWASSER oder TAFELWASSER. Dieses Wasser unterliegt der Mineral- und Tafelwasserverordnung (Min/TafelWV).
  • Alle diese Wasserarten sind für den menschlichen Genuss vorgesehen und müssen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Der Umfang der zu beprobenden Parameter und deren Grenzwerte sind jedoch unterschiedlich.

Woher kommt das Büdinger Trinkwasser?

  • Die Stadtwerke Büdingen betreiben die Wasserversorgung für die Stadt Büdingen und ihre 16 Stadtteile.
  • Das Wasser stammt zu 100% aus lokalen Grundwasservorkommen und wird über 10 Brunnen sowie 1 Quelle gefördert.
  • Das geförderte Wasser hat bereits eine sehr hohe Qualität (Trinkwasserqualität). Eine weitergehende Wasseraufbereitung ist nicht erforderlich. Es erfolgt lediglich eine vorsorgliche UV-Desinfektion und partiell eine Entsäuerung. Eine Zugabe von Aufbereitungsstoffen erfolgt nicht.

Wie gut ist das Büdinger Trinkwasser?

  • Die Anforderungen an die Qualität von Trinkwasser sind in der Trinkwasserverordnung geregelt. Insgesamt sind Grenzwerte für über 50 Einzelparameter festgelegt.
  • Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung sind so festgelegt, dass bei dauerhaftem, lebenslangem Genuss von Trinkwasser keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten sind. Das gilt auch für Kleinkinder und Säuglinge.
  • Zur Qualitätsüberwachung werden mehrfach jährlich verschiedene behördlich festgelegte Beprobungen mit unterschiedlichem Umfang durchgeführt.
  • Überwachungsbehörde ist das Gesundheitsamt des Wetteraukreises.
  • Die ausführlichen Analysen des Büdinger Trinkwassers sind auf der Homepage der Stadtwerke Büdingen unter der Rubrik „Wasser“ einsehbar.

Was kostet Trinkwasser im Vergleich zu Flaschenwasser?

  • Leitungswasser ist kostengünstig. In Büdingen kostet der Liter Trinkwasser aus dem Hahn weniger als 0,5 ct. Darin enthalten ist der Bezug des Frischwassers (1,66 €/m³) sowie die Abwasserentsorgung (3,25 €/m³).
  • Geht man von einem Mineralwasserpreis von 50 ct je Liter aus, ist Leitungswasser etwa 100 x günstiger.
  • Beispielrechnung:

   

200 Liter Leitungswasser pro Jahr x 0,5 ct je Liter = 1 €
200 Liter Mineralwasser pro Jahr x 50 ct je Liter = 100 €

Ergebnis
                                                                  
= - 99 €

Ist Leitungswasser »nachhaltiger« als Flaschenwasser?

CO2-Bilanz

  • Leitungswasser hinterlässt einen wesentlich geringeren „CO2-Fußabdruck“ als Mineralwasser.
  • Für Verpackung und durch den Transport von Flaschenwasser entstehen CO2-Emissionen. Diese variieren u.a. je nach Verpackungsart (Mehrweg/Einweg) und nach Herkunft des Wassers. Leitungswasser hingegen ist nahezu klimaneutral.
  • Geht man von durchschnittlich 200 g CO2 je Liter bei Flaschenwasser aus (1), können bei einem Umstieg auf Leitungswasser rechnerisch folgende CO2-Einsparungen erreicht werden: 200 Liter Flaschenwasser pro Person und Jahr x 200 g CO2/ Liter = 40 kg CO2 pro Jahr
  • Würden alle Menschen in Deutschland von Flaschenwasser auf Leitungswasser umstellen, ergäbe sich eine theoretische CO2-Einsparung von rd. 3 Mio Tonnen CO2 pro Jahr. Verpackungsmüll
  • Ein sehr großer Teil des Flaschenwassers wird aktuell in Einwegflaschen aus Kunststoff verbraucht.
  • Rd. 9 Milliarden Plastikflaschen pro Jahr werden in Deutschland abgefülltem Wasser zugeordnet (ohne Säfte, Limonaden etc.). (2)
  • Leitungswasser hingegen kommt vollständig ohne Verpackung aus.
  • Bei Verwendung von Mehrwegflaschen aus Kunststoff oder Glas kann auch bei Flaschenwasser der Verpackungsmüll deutlich reduziert werden.

Nutzung regionaler Wasserressourcen

  • Leitungswasser wird vor Ort gewonnen. In Büdingen stammt das Trinkwasser ausschließlich aus dem Grundwasser vor Ort. Es werden keine Wasserressourcen anderer Regionen oder Länder in Anspruch genommen.
  • Der Wasserbedarf in Büdingen zum Trinken dürfte bei überschlägig 16 Mio. Litern pro Jahr liegen (16.000 m³). Bezogen auf den Gesamtwasserbedarf in Büdingen (rd. 1,2 Mio m³) macht dies rd. 1,3% aus. Selbst vor dem Hintergrund eines sich verknappenden regionalen Wasserdargebots, ist diese Menge vernachlässigbar.

Kann ich Leitungswasser bedenkenlos trinken?

  • Die Stadtwerke Büdingen liefern Wasser mit Trinkwasserqualität. Jedoch kann sich auf den letzten Metern im Haus Leitungswasser auch nachteilig verändern.
  • Deshalb gibt es ein paar Hinweise, die man beachten sollte:

- Lassen Sie Arbeiten an der Hausinstallation nur durch Fachunternehmen durchführen.

- Lassen Sie Einbauten in Ihrer Hausinstallation regelmäßig durch ein Fachunternehmen warten (z.B. Wasserfilter, Entkalkungsanlagen).

- Wenn Wasser längere Zeit (Anhaltswert > 4Stunden) in der Leitung gestanden hat, sollte dieses Wasser nicht direkt getrunken werden. Lassen Sie es stattdessen einen Moment laufen, bis das Wasser kühl aus der Leitung kommt.

- Bei verchromten Armaturen sollte das „erste Glas“ ebenfalls nicht getrunken werden, sondern ablaufen.

- Wenn noch Bleileitungen im Gebäude verbaut sind, sollten diese ausgetauscht werden.

- Sollten Sie Bedenken haben, lassen Sie eine Wasserprobe bei einem Labor analysieren.

FAZIT: 6 gute Gründe auf Leitungswasser umzusteigen

  • CO2 sparen

Für Verpackung und durch den Transport entstehen für einen Liter Flaschenwasser durchschnittlich rd. 200g CO2-Emissionen. Leitungswasser dagegen ist nahezu CO2-neutral.

  • Verpackungsmüll vermeiden

Flaschenwasser verursacht Verpackungsmüll. Ca. 9 Milliarden Plastik-Einwegflaschen pro Jahr werden abgefülltem Mineralwasser zugeordnet.

  • Geld sparen

Leitungswasser ist unschlagbar günstig. Während ein Liter Mineralwasser im Durchschnitt rd. 50 Cent je Liter kostet, kostet der Liter Trinkwasser aus der Leitung nur 0,5 Cent.

  • Ständige Verfügbarkeit

Leitungswasser ist rund um die Uhr verfügbar. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Und das ganz ohne Kisten schleppen!

  • 1A Qualität

Leitungswasser unterliegt in Deutschland den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung und wird regelmäßig beprobt und ständig überwacht.

  • Wasser aus der Region

Das Büdinger Wasser stammt zu 100% aus den lokalen Grundwasservorkommen. Es werden keine Wasserressourcen anderer Regionen und Länder in Anspruch genommen.

Quellen

(1) „Vergleich des CO2-Fußabdrucks von Mineral- und Trinkwasser“, GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbh, Februar 2020
https://atiptap.org/files/studie_gutcert_pcf_wasser.pdf


(2) „Bundesweite Erhebung von Daten zum Verbrauch von Getränken in Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweg-Getränkeverpackungen – Bezugsjahr 2018“, Umweltbundesamt, Juni 2020

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/getraenkeverpackungen-2018

Corona: Keine Gefahr für das Trinkwasser

In diesen Tagen steht unsere Welt Kopf.

Das Vertrauen in viele Dinge des täglichen Lebens wird auf eine harte Probe gestellt.

Die Qualtität unseres Trinkwasser leidet aber nicht unter der Corona-Pandemie.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat zur Frage, ob Trinkwasser eine mögliche Infektionsquelle für die Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 darstellt, am vergangenen Donnerstag eine Stellungnahme veröffentlicht.

Fazit: Nach derzeitigem Kenntnisstand ist eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung höchst unwahrscheinlich.

„Die Trinkwassergewinnung bietet zu jedem Zeitpunkt durch das Multibarrieren-Prinzip und durch die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik einen weitreichenden Schutz auch vor unbekannten Organismen und chemischen Stoffen. Insbesondere sind hier die Bodenpassage und die Partikelfiltration als wirksame Schritte hervorzuheben.

Die Morphologie und chemische Struktur des SAS-CoV-2 ist anderen Coronaviren sehr ähnlich, bei denen in Untersuchungen gezeigt wurde, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Diese behüllten Viren zeigen im Wasser verglichen mit Enteroviren eine geringere Persistenz und sind leichter zu inaktivieren als Noro- oder Adenoviren. Auch das Risiko einer direkten Übertragung von Coronaviren über Faeces infizierter Personen erscheint gering, bis heute ist kein Fall einer fäkal-oralen Übertragung des Virus bekannt.“

Die vollständige Stellungnahme des Umweltbundesamtes ist zu finden unter:  Stellungnahme Umweltbundesamt zu Corona

Aktuelles zur Gasversorgung

Frühwarnstufe Notfallplan Gas - Stand 02.04.2022

Hintergründe, aktuelle Lage und mögliche Auswirkungen


Am vergangenen Mittwoch (31.03.2022) wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Frühwarnstufe des „Notfallplans Gas“ ausgerufen. Hintergrund ist der anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit im Zusammenhang stehende mögliche Einstellung oder Einschränkung von Gaslieferungen aus Russland.

Welche Auswirkungen hat diese Frühwarnstufe es auf die Versorgung?

Deutschland bezieht rund 50% seines Erdgases aus Russland. Ein Belieferungsstopp oder ein „Embargo“ für russisches Erdgas hätte große Auswirkungen auf die Energieversorgung in Deutschland und weite Teilen Europas, da dieses Gas zurzeit nur in begrenztem Umfang durch andere Lieferungen ersetzt werden kann.
Bei der Ausrufung der Frühwarnstufe handelt es sich eine vorsorgliche Maßnahme im Rahmen eines mehrstufigen Notfallplans für den Fall einer Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit. Sie bedeutet NICHT, dass aktuell die Versorgung mit Erdgas gefährdet oder eingeschränkt ist. Es wurde ein Krisenteam, bestehend aus BMWK, verantwortlichen Behörden und Energieversorgern gebildet, das die Versorgungslage engmaschig beobachtet und bewertet. Darüber hinaus sind Gasversorgungsunternehmen ab sofort zu einer regelmäßigen Berichterstattung über die Lage in den Netzen und den Gasspeichern verpflichtet. Erst mit Ausrufen der Alarmstufe (Stufe 2) und anschließend der Notfallstufe (Stufe 3) sind aktive Eingriffe in die Versorgung vorgesehen.

Ist die Versorgung mit Erdgas aktuell gesichert?

Die Versorgung mit Erdgas wird von den verantwortlichen Stellen zurzeit als „gesichert“ bewertet. Selbst ein kurzfristiger Ausfall der Belieferung mit russischem Erdgas würde aktuell zu keinem Ausfall der Versorgung führen. Mit dem April beginnt nun die (hoffentlich) wärmere Jahreshälfte, in der der Heizenergiebedarf gering ist. Gasspeicher und Lieferungen anderer Lieferanten werden uns sicher „über den Sommer“ bringen.

Wie bin ich als Heizgaskunde betroffen?

Private Kunden, kleine Gewerbebetriebe sowie soziale und medizinische Einrichtungen sind gemäß Energiewirtschaftsgesetz besonders geschützt. Für diese ist eine Unterbrechung der Versorgung nicht vorgesehen und auch nicht zu befürchten.
Nur größere Verbraucher wie z.B. Gewerbe- und Industriebtriebe, sogenannte „leistungsgemessene Kunden“, könnten bei einer Verschlechterung der Versorgungslage aufgefordert werden, ihren Verbrauch teilweise oder ganz einzustellen. Diese wenige Kunden in Büdingen werden von uns in der nächsten Woche persönlich kontaktiert, um die Möglichkeiten einer Leistungsreduzierung oder z.B. einer Umstellung auf andere Energiearten festzustellen.
Erst bei einer weiteren Eskalation der Lage und Ausrufen der Notfallstufe durch die Bundesregierung, würde die Bundesnetzagentur als „Bundeslastverteiler“ aktiv in die Versorgung eingreifen und gegebenenfalls die Abschaltung von Großverbrauchern anordnen.

Sollte ich meinen Verbrauch reduzieren und Gas sparen?

Die geopolitische Lage und damit auch die Belieferungssituation sind sehr unsicher und können sich kurzfristig ändern. Deshalb müssen heute schon Vorkehrungen getroffen werden, um auch im nächsten Winter die Versorgungssicherheit möglichst aller Verbraucher gewährleisten zu können. Neben der Sicherung alternativer Belieferungen, geht es vor allem um das frühzeitige Füllen der Gasspeicher.
Dies geht umso schneller, je mehr Gas in den Netzen – also beim Verbraucher – eingespart wird. Wir sollten also alle unseren Teil dazu beitragen und den Gasverbrauch im Rahmen des Möglichen senken.



Wir werden Sie über unsere Facebookseite und unsere Homepage auf dem Laufenden halten.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage und eine FAQ-Liste finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Kontakt

Jochen Heyermann

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

Erdgastarife 2022

Kundeninformation - Erdgastarife 2022

Seit Anfang des Jahres 2021 steigen weltweit die Preise für Rohstoffe und Energie an den Handelsmärkten. Neben Kraftstoffen sind vor allem Heizöl und Erdgas hiervon betroffen.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Beschaffungskosten müssen leider auch die Stadtwerke Büdingen zum 01.01.2022 ihre Tarife für die Belieferung mit Erdgas anpassen.

In dieser Kundeninformation haben wir einige Hintergrundinformationen und wichtige Hinweise für Sie zusammengestellt.

Energiepreisentwicklung und Auswirkungen

  • Während im Jahr 2020 die Preise für Energie aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie auf einem sehr niedrigen Stand waren, sind die Preise seit Beginn dieses Jahres deutlich gestiegen.
  • Hauptursache ist die konjunkturelle Erholung der Wirtschaft und die damit verbundene erhöhte Nachfrage nach Rohstoffen und Energie.
  • Von den derzeitigen Preissteigerungen sind Heizöl und Erdgas in besonderem Maße betroffen.
  • Während sich der Preis von Heizöl seit Oktober vergangenen Jahres ungefähr verdoppelt hat, sind die Beschaffungskosten für Erdgas zeitweise auf das 3- bis 4-fache gestiegen.
  • Die Gasbeschaffungskosten machen mit rd. 55% den größten Anteil am Erdgaspreis aus. Daneben sind staatliche und gesetzliche Abgaben (rd. 27,3%), Netzentgelte (rd. 14,2%) und Vertriebskosten (rd. 3,5%) im Gaspreis enthalten.
  • Der Anteil des zum 01.01.2021 eigeführten „CO2-Preises“ ist in den o.g. staatlichen Abgaben enthalten und beträgt im Jahr 2022 rd. 5,5% bzw. 0,55 ct/kWh.
  • Der hohe Anteil der Beschaffungskosten führt zu großen Unsicherheiten für Erdgaslieferanten und hat bereits einige zur Einstellung ihrer Tätigkeit oder zur Kündigung von Lieferverträgen bewogen. Andere bieten zurzeit keine Verträge mehr für Neukunden an oder belegen die Angebote mit erheblichen Risikozuschlägen.
  • Auch die Suche nach günstigen Erdgastarifen in den einschlägigen Vergleichsportalen liefert zurzeit keine wirtschaftlichen Ergebnisse.

Anpassung der Gastarife

  • Seit dem 01.01.2019 konnten die Stadtwerke Büdingen ihre Tarife für Erdgas stabil halten. Selbst nach Einführung der CO2-Bepreisung zu Beginn des Jahres 2021 konnte, dank vergleichsweise günstiger Beschaffungskonditionen, eine Preiserhöhung vermieden werden.
  • Die aktuellen Entwicklungen am Gashandelsmarkt mit einer Vervielfachung der Beschaffungspreise sowie die Erhöhung der CO2-Bepreisung machen es jedoch erforderlich, dass auch wir unsere Tarife anpassen.
  • Von der bevorstehenden Preisanpassung sind die Tarife der Grund- und Ersatzversorgung sowie die Tarife für Sondervertragskunden gleichermaßen betroffen.

Faire Preise & Konditionen

  • Als Eigenbetrieb der Stadt Büdingen haben die Stadtwerke Büdingen die Aufgabe und den Anspruch, die Ver- und Entsorgung für die Bürgerinnen und Bürger sicher und möglichst kostengünstig zu gewährleisten. Dies gilt nicht nur für die Netze, sondern auch den Gasvertrieb.
  • In diesem Sinne kaufen wir unser Erdgas langfristig ein, ohne uns an „Marktspekulationen“ zu beteiligen.
  • Lock-Angebote und Boni werden Sie bei uns nicht finden, da diese zwangsläufig zu Lasten treuer Bestandkunden gehen würden. Stattdessen setzen wir auf faire Preise und Konditionen und Beständigkeit.

Informationen der Kunden und Kündigungsmöglichkeiten

  • Im November werden alle Bestandskunden der Stadtwerke Büdingen schriftlich über die anstehende Tarifänderung informiert.
  • Aufgrund des zustehenden Sonderkündigungsrechts besteht anschließend ausreichend Möglichkeit, den Tarif oder den Lieferanten zu wechseln.

Ihr Erdgas-Liefervertrag läuft aus oder wurde gekündigt?

  • Aktuell häufen sich Meldungen, dass Lieferanten die Verträge mit ihren Kunden kündigen oder auslaufende Verträge nicht mehr verlängern.
  • Momentan ist es schwierig, neue Angebote mit vernünftigen Konditionen von Dritt-Lieferanten zu erhalten. Doch das ist kein Grund zur Panik.
  • Als Grundversorger in Büdingen stellen die Stadtwerke Büdingen eine unterbrechungsfreie Versorgung aller Netzkunden sicher.
  • Sofern Sie nichts unternehmen, nehmen wir Sie automatisch in die Grund- und Ersatzversorgung zu den entsprechenden Tarifen auf. Doch diese Tarife sind üblicherweise nicht sonderlich attraktiv. Wesentlich besser stellen Sie sich mit unseren Sondervertragstarifen.
  • Und das Gute ist: All unsere Tarife sind monatlich kündbar, so dass Sie keine Angst haben müssen, sich eine Wechsel-möglichkeit zu nehmen.
  • Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne!


Preisblatt 2022

Preise gültig ab 01.01.2022

Arbeitspreis 1)

netto

Ct/kWh

Arbeitspreis 1)

brutto 2)

Ct/kWh

Grundpreis

netto

Euro/Monat 3)

Grundpreis

brutto 2)

Euro/Monat 3)

Grundversorgungstarif 1

(bis 2000 kWh)

Siehe Preisblatt "Grund- und Ersatzversorgung"

Grundversorgungstarif 2

(ab 2001 kWh)

Siehe Preisblatt "Grund- und Ersatzversorgung"

Sonderverträge

(Haushalt und Gewerbe)

Vertragliche Nennwärmeleistung

bis 29 kW (SV1)

bis 51 kW (SV2)

bis 72 kW (SV3)

 

 

 

8,30

8,27

8,24


 

  

9,88

9,84

9,81

 

 

 

9,58

12,92

18,75


 

 

 

11,40

15,37

22,31

Sonderverträge (Großabnehmer)

vertragliche Nennwärmeleistung

über 72 kW und Zählergröße <G40

 

 

8,19

 

  

9,75

 

 

27,08

 

 

32,23

 

Sonderverträge (Großabnehmer)

vertragliche Nennwärmeleistung

über 72 kW und Zählergröße >/= G40

   

  

8,15


   

9,70

 

 

83,33

 

 

99,16

* vorbehaltlich gesetzlicher Änderungen

1) Die Nettopreise enthalten die Erdgassteuer in Höhe von 0,55 ct/kWh sowie die Konzessionsabgabe nach §2 Kon­zessions­abgabenverordnung (KAV) in Höhe von 0,03 ct/kWh.

Für das Jahr 2022 beinhalten die Preise darüber hinaus den gesetzlichen CO2-Preis.

2)    Die Bruttopreise sind kaufmännisch gerundet und beinhalten den gesetzlichen Mehrwertsteuersatz von 19%. Die Abrechnung erfolgt mit Nettopreisen; die Mehrwertsteuer wird in der jeweils gesetzlich festgesetzten Höhe berechnet.

3)    Sofern keine Einzugsermächtigung erteilt wird, erhöht sich der monatliche Grundpreis um netto 3,00 €/Monat (brutto 3,57 €/Monat).

Hinweis Grundversorger

Grundversorger im Sinne § 36 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) im Netzgebiet der Stadtwerke Büdingen sind die Stadtwerke Büdingen.

Kundeninformation der Stadtwerke Büdingen


Anpassung bestehender Tarifkundenverträge an die Grundversorgungsverordnung für Erdgas

Mit Wirkung zum 08.11.2006 ist die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung – GasGVV) in Kraft getreten. Mit gleichem Datum ist die bisher gültige Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Gasversorgung von Tarifkunden (AVBGasV) außer Kraft getreten. Die neue Verordnung ist Bestandteil des Grundversorgungsvertrages zwischen den Stadtwerken und Haushaltskunden , d.h. Letztverbrauchern, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt oder für den einen Jahresverbrauch von 10.000 kWh nicht übersteigenden Eigenverbrauch für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerblich Zwecke kaufen. Darüber hinaus haben sie Geltung für Kunden, die im Rahmen der sog. Ersatzversorgung beliefert werden. Bisherige Tarifkundenverträge, die vor dem 12.07.2005 begründet wurden, passen die Stadtwerke an die Vorschriften der neuen Verordnungen und des Energiewirtschaftsgesetzes an. Für Nichthaushaltskunden gilt die neue Verordnung als Allgemeine Bedingung, soweit einzelvertraglich keine abweichenden Vereinbarungen getroffen sind.

Anpassung bestehender Netzanschlussverträge an die Niederdruck-Anschlussverordnung

Mit Wirkung zum 08.11.2006 ist die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Gasversorgung im Niederdruck (Niederdruckanschlussverordnung - NDAV) in Kraft getreten. Mit gleichem Datum sind die bisher gültigen Verordnungen über Allgemeine Bedingungen für die Gasversor-gung von Tarifkunden AVBGasV außer Kraft getreten. Die neuen Verordnungen regeln die Allgemeinen Bedingungen, zu denen die Stadtwerke Büdingen nach § 18 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes jedermann an ihr Niederdrucknetz anzuschließen und den Anschluss zur Entnahme von Gas zur Verfügung zu stellen haben. Sie sind Bestandteil der Rechtverhältnisse über den Anschluss an das Netz der allgemeinen Versorgung und die Anschlussnutzung. Sie gelten für alle neuen sowie alle bestehenden Anschlussnutzungs- sowie Netzanschlussverhältnisse, die durch Erstanschluss von Grundstücken oder den Erwerb bereits angeschlossener Grundstücke begründet worden sind oder begründet werden. Soweit Netzanschlussverträge vor dem 12.07.2005 begründet wurden, passen die Stadtwerke Büdingen diese vorbehaltlich § 29 Abs. 3 NDAV an die Vorschriften der neuen Verordnungen und des Energiewirtschaftsgesetzes an. Weitere Informationen über unsere aktuellen Erdgas- und Wasserprodukte entnehmen Sie bitte unseren Informationen im Internet unter www.stadtwerke-buedingen.de

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.


Erdgasanschluss für Vonhausen und Diebach am Haag

Während die meisten Büdinger Stadtteile an das Erdgasnetz angeschlossen sind, blieb Hauseigentümern in Vonhausen und Diebach bisher die Nutzung von Erdgas verwehrt. In den letzten Jahrzehnten haben die Stadtwerke Büdingen das Gasversorgungsnetz konsequent erweitert und zuletzt Eckartshausen angebunden.

Im Oktober des vergangenen Jahres hatten die Stadtwerke Büdingen die Hauseigentümer in den Stadtteilen Vonhausen und Diebach am Haag angeschrieben und das Interesse an einem Erdgasanschluss abgefragt. Die Abfrage sollte dazu dienen, eine fundierte Entscheidung über einen möglichen Anschluss der beiden Stadtteile an das Erdgasversorgungsnetz zu treffen.

Nach Auswertung der Rückmeldungen ist das Interesse hoch. Teilweise stehen kurz- oder mittelfristig Heizungserneuerungen an und der Energieträger Erdgas wird von einem Großteil der Eigentümer in Erwägung gezogen. Vor dem Hintergrund dieses Ergebnisses hat die Eigenbetriebskommission der Stadtwerke Büdingen die Entscheidung getroffen, Vonhausen und Diebach gasseitig zu erschließen.

Über diese Entscheidung und das weitere Vorgehen hätten die Stadtwerke Büdingen gerne persönlich in einer Informationsveranstaltung informiert. Aufgrund der derzeitigen Lage musste hiervon jedoch Abstand genommen werden. Stattdessen wurden die Eigentümer mit einem Infoschreiben über die Entscheidung informiert.

Die Erschließungsmaßnahme wird voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen. Zunächst wird mit dem Bau einer etwa 3,5 km langen Verbindungsleitung von Lorbach über Vonhausen bis nach Diebach am Haag begonnen. Die innerörtliche Erschließung soll ab dem Jahr 2021 in verschiedenen Bauabschnitten erfolgen, wobei eine Gesamtbauzeit von 3-4 Jahren veranschlagt wird.

Da die Herstellung eines Erdgashausanschlusses im Zuge der Verlegung der Versorgungsleitungen wesentlich günstiger ist als ein späterer Anschluss, lassen sich viele Kunden vorsorglich einen „inaktiven“ Hausanschluss erstellen. Dieser muss nicht sofort genutzt werden, sondern kann auch erst zu einem späteren Zeitpunkt in Betrieb genommen werden.Eine sofortige Umstellung der Heizung ist nicht erforderlich.

Für Hauseigentümer gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Notwendigkeit zu einer Entscheidung, ob sie Erdgas wünschen oder nicht. Jedoch freuen sich die Stadtwerke über jede unverbindliche Rückmeldung, sofern diese noch nicht im Rahmen der Umfrage erfolgt ist.

Kontakt

Jochen Heyermann

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen


Nils Birk

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

Aktuelles aus der Abwasserentsorgung

Reinigungs- und Inspektionsarbeiten an der öffentlichen Kanalisation in Büdingen

In 2022 werden die öffentlichen Abwasserkanäle in den Stadtteilen Dudenrod, Wolf und Büches mittels TV-Kamera auf Schäden untersucht. Vor der Inspektion werden die Kanalrohre im Hochdruckspülverfahren gereinigt.

Anlass für die Untersuchungen ist die Eigenkontrollverordnung Hessen (EKVO), wonach alle Betreiber von Abwasserkanalisationen verpflichtet sind, ihre Anlagen regelmäßig auf Beschädigungen zu überprüfen.

Die Stadtwerke Büdingen werden die Arbeiten öffentlich ausschreiben und an den günstigsten Interessenten vergeben. Für die Durchführung fordern wir ein hohes Maß an Sachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von dem Unternehmen ein.

Die Abwasserkanäle der Gemeinde befinden sich überwiegend im Bereich der Straßen, sodass Behinderungen des Straßenverkehrs durch die Spül- und Inspektionsfahrzeuge nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Die Standzeiten an den Zugangsschächten betragen dabei selten mehr als zwei Stunden. Sollten Grundstückszufahrten während der Arbeiten blockiert werden müssen, erhalten die Bewohner rechtzeitig eine Benachrichtigung.

Die Stadtwerke Büdingen sind bestrebt, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten und bitten um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.

Kontakt

Christof Klös

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

Gartenpools - Entsorgung von Schwimmbadwasser

Nach dem Ende der Badesaison stellt sich für Poolbesitzer die Frage, wie das Wasser aus dem Gartenpool richtig zu entsorgen ist. Im Internet stößt man hierzu auf zahlreiche, teilweise widersprüchliche Aussagen. Oftmals wird das Versickern auf dem eigenen Grundstück unter bestimmten Bedingungen als Alternative zur Einleitung in den Kanal genannt.

Für das Bundesland Hessen gibt es hierzu einen eindeutigen Erlass des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Aktualisierung 2019). Dieser sieht als Regelentsorgungsweg für Schwimmbadwasser die Einleitung in einen Abwasserkanal vor.

Schwimmbadwasser = Abwasser

  • Bei Schwimmbadwasser handelt es sich um Wasser, das durch häuslichen, gewerblichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften verändert ist und somit als Abwasser (Schmutzwasser) nach Wasserhaushaltsgesetz (§54 WHG) zu betrachten ist
  • Dieser Gebrauch besteht in einer Verunreinigung durch den Badenden und dem Einsatz chemischer Zusatzstoffe (z.B. Pflege- und Reinigungsmittel, Chlor, Algenschutz, Flockungsmittel etc.).
  • Für das Einleiten und Einbringen von Stoffen in Gewässer (auch ins Grundwasser) bedarf es nach Wasserhaushaltsgesetz (§8 und §9 WHG) einer wasserrechtlichen Erlaubnis durch die zuständige Wasserbehörde.
  • Da es sich bei den üblicherweise eingesetzten Stoffen überwiegend um wassergefährdende Stoffe handelt, wird davon ausgegangen, dass im Regelfall eine Erlaubnis zur Versickerung von Schwimmbadwasser ohne vorherige Behandlung nicht erlaubt werden darf.
  • Das Abwasser ist demnach ausschließlich der Abwasserbeseitigung zuzuführen.
  • Das Einleiten in ein Gewässer oder die Entwässerung / Verrieselung auf dem Grundstück ohne behördliche Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit gemäß §103 WHG dar.

Entsorgung von Schwimmbadwasser über den Kanal

  • Sofern der Pool wie vorgesehen über Ihre Hausinstallation befüllt worden ist, werden die Abwassergebühren entsprechend dem Frischwasserverbrauch mit der Jahresabrechnung in Rechnung gestellt.
  • Die Befüllung von Pools über von der Abwassergebühr befreite Gartenwasserzähler ist aus o.g. Gründen zukünftig nicht mehr möglich.
  • Das Schwimmbadwasser ist über einen Schlauch, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme einer Pumpe, einem Kanalschacht / Einlauf zuzuführen. In der Regel dürfte dies der Revisionsschacht auf Ihrem Grundstück sein.
  • Beim Einleiten in den Kanal ist jedoch zu beachten, dass Baugebiete spätestens seit 10 Jahren im sogenannten Trennsystem entwässert werden.
  • Das bedeutet, dass es neben dem Abwasserwasserkanal einen Regenwasserkanal in der Straße gibt, der unbelastetes Regenwasser in einen Vorfluter (Bach) einleitet. In diesen darf das Poolwasser nicht eingeleitet werden.
  • In Zweifelsfällen können Ihnen die Stadtwerke Büdingen Auskunft geben.

Verwendung und Entsorgung von Pflege-, Reinigungs- und Aufbereitungsmitteln.

  • Pflege-, Reinigungs- und Aufbereitungsmittel für Schwimmbäder und Pools sind oftmals als Gefahrstoffe deklariert.
  • Gefahrstoffe erkennen Sie an der Sicherheitskennzeichnung auf der Verpackung. z.B.:
  • Beim Umgang mit diesen Stoffen ist besondere Sorgfalt geboten.
  • Restmengen (z.B. aus angebrochenen Flaschen und Verpackungen) dürfen nicht über die Kanalisation entsorgt werden. Auch nicht verdünnt!
  • Sie sind über die dafür vorgesehenen Entsorgungswege (z.B. Schadstoffmobil) zu entsorgen

Kontakt

Stadtwerke Büdingen

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

  • Telefon: +49 6042 8807-0
  • Telefon: 0800 800 44 33 Entstördienst
  • Fax: +49 6042 8807-13
  • E-Mail: E-Mail

01.08.2020: Dienstjubiläum Rolf Kehm

Anfang August hatte Rolf Kehm allen Grund zum Feiern.

Seit dem 1. August 1995 ist er beim Abwasserverband Seemenbach beschäftigt und kann damit auf 25 Jahre Dienstzeit im aktiven Umweltschutz zurückblicken.

Für seine langjährige Tätigkeit im Dienste des Verbandes (und damit der Stadt Büdingen und der Gemeinde Kefenrod) wurde er nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde geehrt. Bürgermeister Erich Spamer und der Erste Beigeordneter von Kefenrod, Karl Wilhelm Siebert, hoben in Ihren Dankesreden die große Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit von Herrn Rolf Kehm hervor.

Nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur bei der Firma Fendler in Büdingen arbeitete er noch über 10 Jahre in diesem Betrieb bevor er 1986 zur Firma Sonnenschein wechselte.

Seit 01.08.1995 ist er bei der Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Seemenbach in Rinderbügen beschäftigt. Von 2007 bis 2010 hatte Rolf Kehm zusätzlich die kommissarische Leitung der Kläranlage Büdingen inne.

Doch nicht nur die Betreuung der Verbandskläranlage gehört zu seinen Aufgaben. Darüber hinaus ist Herr Kehm seit 1996 Sicherheitsbeauftragter für die Kläranlagen der Stadt Büdingen und nimmt seit 2007 die Funktion des Gewässerschutzbeauftragten für die Gemeinde Kefenrod wahr

      

Im Bild: Karl Wilhelm Siebert (1. Beigeordneter Kefenrod), Christof Klös (Betriebsleiter Abwasser), Karin und Rolf Kehm, Erich Spamer (Bürgermeister Büdingen/Verbandsvorsteher)

Abwasser und Corona – Was gilt es zu beachten?

Die wichtigste Regel lautet: Werfen Sie keine Gegenstände in die Toilette, die da nicht hineingehören!

 

In Büdingen fallen jährlich rd. 2 Mio. m³ Abwasser an. Diese sind ein Gemisch aus häuslichem und gewerblichem Schmutzwasser und Regenwasser, welches von den Dächern und Straßen in die Kanalisation abgeleitet wird.

Für den reibungslosen Ablauf werden neben der Kanalisation und den drei Kläranlagen zahlreiche Pumpwerke und Drosselungsorgane betrieben mit deren Hilfe die Entsorgung der Abwässer für die Bevölkerung weitgehend unbemerkt erfolgen kann.

In der nun fast zwei Jahre andauernden Corona-Pandemie, die auch für die Stadtwerke Büdingen eine große Herausforderung darstellt, müssen wir alle Maßnahmen ergreifen um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen. Im Umgang mit Abwasser ist das auch ohne Corona besonders schwierig. Eine gleichzeitige Infektion mehrerer Mitarbeiter würde den reibungslosen Ablauf der Abwasserentsorgung ernsthaft gefährden.

Der nahezu unbemerkte Ablauf der Abwasserentsorgung, auf den wir ansonsten recht stolz sind, wird zum Fluch, wenn es darum geht, eigene Gewohnheiten der Menschen auf den Prüfstand zu stellen.

Trotz aller Anstrengungen und Investitionen unsererseits ist das System auf einen verantwortungsvollen Umgang jedes einzelnen Nutzers angewiesen. Ganz besonders jetzt!

Dinge, die nicht in die Abwasserkanalisation gehören, dürfen dort nicht hineingelangen!

Am gefährlichsten sind faserige Gegenstände wie Feuchttücher (werkseitig feuchtes und luftdicht verpacktes Toilettenpapier), Einmal-Spültücher und Küchenrollen, aber auch Hygieneartikel.

Sie lösen sich im Abwasser nicht auf und bleiben an technischen Gerätschaften wie Abflussreglern hängen, was zu Verstopfungen der Kanäle führt.

Am meisten Schaden richten Feuchttücher und Co jedoch in den Pumpwerken an. Sie verstopfen die Pumpen (s. Bild) und setzen sie außer Funktion. Nicht selten müssen die Pumpen danach repariert oder erneuert werden, nämlich dann, wenn die "Lappen" zu einem so festen Klumpen zusammengepresst worden sind, dass sie die Lager und Gehäuse der Maschinen beschädigen.

Unsere Mitarbeiter arbeiten in Notbesetzung und tun ihr Möglichstes, um eine reibungslose Abwasserentsorgung und -aufbereitung zu gewährleisten. Durch unvorhersehbare und auch vermeidbare Zwischenfälle wie verstopfte Anlagen werden unsere Mitarbeiter nicht nur einem unnötigen erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt, sondern es fehlen ggf. durch Reparaturen auch die Ressourcen an anderen Stellenn.

Daher unser dringender Appell an alle Büdinger Bürgerinnen und Bürger: 

Helfen Sie mit, die Abwasserentsorgung in Büdingen am Laufen zu halten und entsorgen Sie folgende Dinge nicht über die Toilette sondern über den Hausmüll!

  • Kosmetiktücher ("Tissues"), Papiertaschentücher
  • Feuchtes Toilettenpapier, Feuchttücher /Babytücher
  • Desinfektionstücher
  • Küchenrollenpapier
  • Spül- und Putztücher
  • Hygieneartikel (Tampons, Binden, Rasierklingen)
  • Windeln
  • jegliche Essensreste gehören ebenfalls nicht in Toilette

 

Sie helfen damit nicht nur uns, sondern auch Ihren Mitmenschen und letztlich sich selbst, wenn Sie dazu beitragen, zusätzliche Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

   

Siehe auch: Pressemitteilung VKU Weltwassertag 2020: Die Toilette ist kein Mülleimer - so können Verbraucher die kommunale Wasserwirtschaft in der Corona-Pandemie entlasten

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Christof Klös

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen


Harald Emrich

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Ratten in der Kanalisation

Leider kommt es immer wieder vor, dass Ratten in die Kanalisation oder gar auf die Straßen, in Gärten etc. gelangen.


Trotz der großen Bemühungen der Stadtwerke Büdingen lässt sich dieses Problem nicht komplett eindämmen. Neu dazu kommen gesetzliche Änderungen, die den Kampf erschweren.


Eine vollständige Ausrottung oder Vertreibung ist nicht möglich. Wir können nur versuchen, es unter Kontrolle zu halten.
Jeder kann dabei mithelfen, es den possierlichen Nagern in unserer schönen Stadt zumindest etwas ungemütlicher zu machen.


Essenreste in der Toilette entsorgte ist für die Ratten „Essen to-Go". Sie fühlen sich dann sehr wohl in Büdingen. Wenn wir also zumindest anfangen, Essensreste nicht in der Toilette, sondern in der Biotonne (wofür diese schließlich auch vorgesehen ist) zu entsorgen entziehen wir den Ratten einen Teil Ihrer Lebensgrundlage.


Sollte sich eine Ratte einmal in Ihr zuhause verlaufen haben versuchen Sie bitte nicht das Tier einzufangen. Besser ist es eine Rattenfalle aufzustellen.

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Harald Emrich

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Aktuelle Baumaßnahmen

Erneuerung des Schmutzwasserkanals "An der Saline"

Am Freitag, dem 06. Mai 2022 beginnt die beauftragte Baufirma Giebel-Bau, Eiterfeld, mit der Einrichtung der Baustelle.
Das bedeutet, dass Baugeräte und –material angeliefert werden und die notwendige Absperrung aufgebaut wird, bevor es am Montag, dem 09. Mai 2022 richtig losgeht.
Beginnend ca. 30m nach dem „Keltenkreisel“ wird die Schmutzwasserkanalisation am östlichen Fahrbahnrand der B457 bis zur Einfahrt „Karl Mayer GmbH“ erneuert. Nach dem Bau der neuen Polizeistation 2006 und der Erschließung des Gewerbegebietes „Reichardsweide“ ist der Kanal zu klein geworden. Schäden an den Rohren und –verbindungen machen die Erneuerung auch in baulicher Hinsicht notwendig.
Nach der Rodung von Bäumen und Sträuchern wurde das Baufeld zuvor auf mögliche Kampfmittel untersucht. Dort, wo die Sondierung nicht eindeutig war, wird nun vorsichtig gegraben und sichergestellt, dass keine Munitionsreste o.Ä. im Boden vorhanden sind. Erst dann beginnt der Bagger mit dem Aushub des Kanalgrabens.
Zusätzliche Schwierigkeiten stellen die Gas-, Strom- und Drainageleitungen in dem schmalen Baufeld dar. Die Kanalbauarbeiten sind eingebunden in die Straßenerneuerung, die von der Verkehrsbehörde Hessen Mobil derzeit zwischen Büdingen und Gründau durchgeführt wird.
Läuft alles planmäßig, dann sind sie abgeschlossen, wenn der Straßenbau am 01.07.2022 den letzten Abschnitt vor dem Keltenkreisel erreicht.

Am Freitag, dem 06. Mai 2022 beginnt die beauftragte Baufirma Giebel-Bau, Eiterfeld, mit der Einrichtung der Baustelle.

Das bedeutet, dass Baugeräte und –material angeliefert werden und die notwendige Absperrung aufgebaut wird, bevor es am Montag, dem 09. Mai 2022 richtig losgeht.

Beginnend ca. 30m nach dem „Keltenkreisel“ wird die Schmutzwasserkanalisation am östlichen Fahrbahnrand der B457 bis zur Einfahrt „Karl Mayer GmbH“ erneuert. Nach dem Bau der neuen Polizeistation 2006 und der Erschließung des Gewerbegebietes „Reichardsweide“ ist der Kanal zu klein geworden. Schäden an den Rohren und –verbindungen machen die Erneuerung auch in baulicher Hinsicht notwendig.

Nach der Rodung von Bäumen und Sträuchern wurde das Baufeld zuvor auf mögliche Kampfmittel untersucht. Dort, wo die Sondierung nicht eindeutig war, wird nun vorsichtig gegraben und sichergestellt, dass keine Munitionsreste o.Ä. im Boden vorhanden sind. Erst dann beginnt der Bagger mit dem Aushub des Kanalgrabens.

Zusätzliche Schwierigkeiten stellen die Gas-, Strom- und Drainageleitungen in dem schmalen Baufeld dar. Die Kanalbauarbeiten sind eingebunden in die Straßenerneuerung, die von der Verkehrsbehörde Hessen Mobil derzeit zwischen Büdingen und Gründau durchgeführt wird.

Läuft alles planmäßig, dann sind sie abgeschlossen, wenn der Straßenbau am 01.07.2022 den letzten Abschnitt vor dem Keltenkreisel erreicht.

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Christof Klös

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Harald Emrich

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Geplante Kanalbaumaßnahmen für 2022

Im Jahr 2022 sind seitens der Abteilung Abwasser folgende Kanalbaumaßnahmen geplant:

  • Kernstadt Büdingen
    Kanal- und Straßenerneuerung im "Pferdbacher Weg"
  • Stadtteil Vonhausen
    Erneuerug des Kanals in der "Zur Reffenstraße"

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Christof Klös

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Harald Emrich

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Baumaßnahme Rohrbach - Hydraulische Verbessung der Ortskanalisation

Bei starken Niederschlägen, besonders bei heftigen Sommergewittern, wird die Ortslage von Rohrbach überflutet, weil die öffentlichen Abwasseranlagen die Wassermengen nicht bewältigen können.
Naturgemäß sind in den tiefer liegenden Bereichen die Schäden am größten. Deshalb wird der Kanal in der Herrngasse, zwischen Länderweg und Feuerwehrzufahrt, von DN 500 auf DN 700 bis DN 1000 vergrößert. Für besseres Abflussverhalten sorgen die geänderte Einleitung aus der Mittelgasse sowie der Umbau des Kreuzungsbereiches Herrngasse/Länderweg.

Zusätzlich werden zwei Einlaufbauwerke im Bleichenbacher Weg und in der Weihergasse umgebaut und erweitert. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit zur Aufnahme des aus den Außengebieten kommenden Wassers deutlich verbessert. Geänderte Geometrien der Gitter verhindern deren Verlegung mit Schwemmgut.
Alle drei Maßnahmen tragen dazu bei, Überflutungen, besonders im Bereich der Feuerwehr, künftig zu minimieren.
Nach umfangreichen Planungen bietet die gewählte Variante die besten Erfolgsaussichten.
Wir haben die Bauarbeiten öffentlich ausgeschrieben und mit der Bauunternehmung Preiss aus Aßlar eine Firma gefunden, mit der wir bereits mehrere Projekte erfolgreich durchgeführt haben.
Im Vorfeld wurden Bodenuntersuchungen durchgeführt, um das geeignete Bauverfahren festzulegen.
Ein Sachverständiger hat Gebäude und Einfriedungen in unmittelbarer Nachbarschaft der Baustelle dokumentiert um eventuell auftretende Schäden zweifelsfrei den Bauarbeiten zuordnen zu können.
Baubegleitend werden an diesen Gebäuden Erschütterungsmessungen durchgeführt. Schließlich haben wir auch noch die Baufreigabe durch den Kampfmittelräumdienst eingeholt. Große Tiefbauarbeiten wie die in der Herrngasse bringen immer Einschränkungen und unvermeidbare Belästigungen für die Anlieger mit sich. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Büdingen wird ein Umleitungsplan für den Straßenverkehr erarbeitet. Für direkt betroffene Anlieger, aber auch für alle anderen interessierten Bürger von Rohrbach findet während der Bauzeit wöchentlich, immer dienstags um 11.00 Uhr eine Baustellenbesprechung statt. Wir geben damit Gelegenheit, Einzelheiten während des Bauablaufs direkt vor Ort anzusprechen oder zu erfahren.
Die Bauzeit ist für April bis Oktober 2022 angesetzt, wird aber voraussichtlich nicht voll ausgeschöpft werden. Das große Zeitfenster ist vielmehr der momentan herrschenden Knappheit an Baumaterial und den ungewissen Lieferfristen geschuldet. Weitere Auskünfte zu den geplanten Maßnahmen in Rohrbach erteilen die Stadtwerke Büdingen gern. Wir möchten alle Betroffenen ermuntern, das Projekt positiv zu begleiten und uns Ihre Fragen und Anregungen mitzuteilen.

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Christof Klös

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Harald Emrich

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Baumaßnahme Wolferborn und Vonhausen - Neubau Einlaufbauwerke

Ableitung von Außengebietswasser – Neubau und Ertüchtigung von drei Einlaufbauwerken in Wolferborn und Vonhausen

Starke Niederschläge zusammen mit Schneeschmelze oder stärker werdende Sommergewitter infolge des Klimawandels führen zu immer mehr Wasser aus den Außengebieten, das die öffentlichen Abwasseranlagen aufnehmen müssen. Der erste kritische Punkt ist der Übergang von einem offenen Graben in das unterirdische Abwassersystem der Ortslage.
Drei solcher Anlagen, die als besonders überlastet gelten, werden in 2022 erneuert.
In Wolferborn ist es das Einlaufbauwerk im Zufahrtsbereich von der Herzbergstraße (L3194) zum Friedhof. Das vorhandene Bauwerk entspricht nicht den Regeln der Technik und wird erneuert.
Im Haingründauer Weg in Vonhausen verstärkt die landwirtschaftliche Nutzung der angrenzenden Flächen das Problem. Die abfließenden Wassermengen sind für das Einlaufbauwerk zu groß. Deshalb wird ein zusätzliches Bauwerk errichtet, das die überschüssigen Mengen aufnimmt.
Zusätzlich war die aufnehmende Kanalisation zu gering dimensioniert. Sie wird nun bis zum Anschluss Blumenstraße von DN 150 auf DN 300 vergrößert.

Am westlichen Ende der Blumenstraße kommt über einen Wiesenweg sehr viel Oberflächenwasser in die Ortslage. Bisher ist dort keine geordnete Behandlung vorhanden. Eine Querrinne und ein neuer Bergeinlauf sollen das Wasser fassen und über eine neue Leitung in das Kanalnetz einleiten.
Die Arbeiten in Wolferborn und Vonhausen wurden nach einer öffentlichen Ausschreibung an den günstigsten Bieter, die Firma Heinrich Bös GmbH aus Bad Soden-Salmünster vergeben.
Baubeginn soll im März sein, hängt aber von der Verfügbarkeit der Baustoffe bzw. von Lieferfristen ab.

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Christof Klös

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Harald Emrich

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2021

Ferienspiele 2022 - Wasserworkshop für kleine Forscher

Die Ferien stehen vor der Tür und damit die Ferienspiele der Stadt Büdingen. Auch die Stadtwerke Büdingen werden dieses Jahr wieder an dem Ferienprogramm teilnehmen.


Ohne Wasser kein Leben! Das haben wir alle schon einmal irgendwie gehört. Doch was bedeutet das eigentlich? Gemeinsam mit unseren Wasserexperten PLATSCHI und AQUATIX wollen wir viele spannende Dinge über das Wasser erfahren, seine faszinierenden Eigenschaften kennen­lernen und damit experi­mentieren


Warum ist Wasser so wertvoll?
Warum kann ein Schiff schwimmen?
Wie kann man dreckiges Wasser wieder reinigen?
Wie kommt das Wasser eigentlich zu uns nach Hause?

Diese und viele andere Fragen rund um den Grundstoff des Lebens werden die Kinder nach dem Workshop selbst beantworten können und ihre Eltern und Geschwister zu Hause mit neuem Wissen beeindrucken.

Das Angebot richtet sich an wissbegierige Kinder im Grundschulalter.
  

Alter:                6 - 10 Jahre, maximal 12 Kinder

Preis:                kostenfrei, Getränke und Mittagessen inklusive

Treffpunkt:      Stadtwerke Büdingen, Thiergartenstraße 14, 63654 Büdingen

 

Termin:

Donnerstag, 28. Juli 2022,  9:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr

    

Die Zahl der teilnehmenden Forscher ist auf 12 Kinder begrenzt.

     

Eine Teilnahme ist erst nach schriftlicher Bestätigung durch die Stadtwerke Büdingen möglich!

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Stadtwerke Buedingen

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01.07.2020: Stadtwerke Büdingen geben die Mehrwertsteuersenkung an ihre Kunden weiter

Zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger und zur Stärkung der Konjunktur haben Bundestag und Bundesrat zum 01.07.2020 eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) beschlossen. Gesenkt wird der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16%, der reduzierte Steuersatz von 7% auf 5%.

Selbstverständlich wird diese Senkung an unsere Kunden weitergegeben.

Was bedeutet das für unsere Kunden?

  • Die Lieferung von Erdgas und Leistungen rund um die Gasversorgung werden mit dem regulären Mehrwertsteuersatz von 16% (19%) beaufschlagt.
  • Für die Wassergebühren und Leistungen rund um die Wasserversorgung gilt der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 5% (7%).
  • Die Abwassergebühren sind ohnehin von der Mehrwertsteuer befreit.

Von Seiten der Kunden muss nichts unternommen werden. Auch Zählerstände werden nicht benötigt.

Was bedeutet das für die Abrechnung? Welcher Steuersatz wird zu welchem Abrechnungstag berechnet?

Abrechnungen bis zum Stichtag 30.06.2020 werden mit dem regulären Steuersatz (19% bzw. 7 %) berechnet.

Abrechnungen mit den Stichtag zwischen dem 01.07.2020 bis voraussichtlich 31.12.2020 werden mit dem reduzierten Steuersatz (16 % bzw. 5%) abgerechnet.

Die Höhe Abschläge bleibt unverändert.

Für weitere Rückfragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung.

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Alexandra Knaf

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Marco Zimpel

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07.04.2021: »Gas marsch!« für Diebach am Haag

Am 07.04.2021 war es endlich soweit: Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Eigenbetriebskommission der Stadtwerke, Herrn Bürgermeister Erich Spamer, dem Diebacher Ortsvorsteher Waldemar Steinbring und anderen am Bau Beteiligten nahmen die Stadtwerke Büdingen die Gasversorgung für den Büdinger Stadtteil offiziell in Betrieb.


Dass es so weit kam, ist vor allem der Eigenbetriebskommission der Stadtwerke zu verdanken. Diese fasste im November 2019 den Beschluss, die Stadtteile Diebach und Vonhausen an das Gasversorgungsnetz der Stadtwerke Büdingen anzuschließen. Die Entscheidung kam schnell und für viele unerwartet. Doch eine Sanierung der Straße und Erneuerung der Wasserleitung in der Ortsdurchfahrt Diebach gab Gelegenheit, kostengünstig vorsorglich eine Gasleitung und Hausanschlüsse in der Altwiedermuser und Herrnhaager Straße zu verlegen und damit dem Wunsch vieler Anlieger nach einem Erdgas-Anschluss nachzukommen.


Bevor jedoch tatsächlich Erdgas durch die Leitung strömen konnte, war zunächst ein Anschluss an das Büdinger Netz erforderlich. Rund 3,7 km Hochdruckleitung mussten von der Übernahmestation „Lipperts“ nördlich von Lorbach bis nach Vonhausen und dann weiter bis nach Diebach geführt werden. Ein Bachlauf mussten gekreuzt werden. Ein nicht alltäglicher Leitungsbau, den die Stadtwerke mit ihren eigenen Mitarbeitern bewerkstelligten. Unterstützt wurden sie dabei durch die Büdinger Firma Leinberger, die die Tiefbauarbeiten übernahm. Teils in offener Bauweise, teils im Spülbohrverfahren wurde die Kunststoffleitung in rund vier Monaten verlegt.


„Wir freuen uns immer wieder, wenn wir unser fachliches Know-How in einer großen Baumaßnahme unter Beweis stellen können“, berichten Fredi Köhler und Jörg Hinterseher übereinstimmend. Gemeinsam hatten der Netzmeister der Stadtwerke und sein Nachfolger in spe die Rohrbaumaßnahmen geleitet. „Mit großer Motivation wurden über 100 Rohrstücke verlegt und genauso viele Schweißungen durchgeführt“, loben beide ihre Kollegen.


Dass die Maßnahme gut gelaufen ist, weiß auch Wolfgang Strecker zu berichten, der für die Stadtwerke den Tiefbau koordiniert hat. „Mit der Firma Leinberger hatten wir einen verlässlichen und kompetenten Partner, der nicht nur über die geeigneten Baumaschinen und qualifizierten Mitarbeiter verfügt, sondern viel Erfahrung mit solchen Bauprojekten hat“, bewertet er die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister. Auch mit den Landwirten, deren Grundstücke teilweise durch die Baumaßnahme beeinträchtigt waren, konnte man sich einigen.


Nach Abschluss des Leitungsbaus wurden Anfang Februar die beiden Ortsregelanlagen in Diebach und Vonhausen gestellt. Am 4. März erfolge die Dichtheitsprüfung der Hochdruckleitung und anschließende Abnahme durch einen TÜV-Sachverständigen. Mit dem Ergebnis: alles dicht! Nach der Füllung der Leitungen mit Erdgas und der Entlüftung der bisher angeschlossenen Hausanschlüsse können nun 45 Kunden ihre alten, überwiegend mit Heizöl betrieben Heizungen auf Erdgas umstellen. So auch der Ortsvorsteher Waldemar Steinbring, der sich als einer der ersten für einen Gasanschluss entschieden hat.


In den nächsten Wochen erfolgt nun die weitere innerörtliche Erschließung des Stadtteils. Pünktlich zu Beginn der nächsten Heizsaison sollte damit in ganz Diebach das Heizen mit Gas möglich sein. Anschließend wird die Baustelle nach Vonhausen „umsetzen“. Für die dortige Maßnahme kalkulieren die Stadtwerke etwa 3 ½ Jahre in drei Bauabschnitten.
„Schade, dass wir aufgrund der aktuellen Situation die Inbetriebnahme nicht wie sonst üblich im Rahmen eines „Gas marsch!“-Festes mit den Diebachern feiern können.“, bedauert Bürgermeister Erich Spamer. „Der Anschluss eines ganzen Stadtteils ist auch für die Stadtwerke Büdingen nichts Alltägliches.“ Besonders hebt Spamer noch einmal den Mut des Entscheidungsgremiums der Stadtwerke hervor, dessen Beschluss den Anschluss von rund 600 Haushalten in den beiden Stadtteilen ermöglicht.


Jochen Heyermann, Betriebsleiter für die Gas- und Wasserversorgung bei den Stadtwerken Büdingen, kann dies bestätigen. „Die Nachfrage nach Erdgas in den Stadtteilen ist nach wie vor groß. Zwar wird in Neubaugebieten aufgrund des niedrigeren Energiebedarfs moderner Häuser zunehmend auf Wärmepumpen gesetzt. Doch vor allem in den Ortslagen mit oftmals großen und teilweise historischen Gebäuden ist Gas sehr beliebt. Dies gilt umso mehr, seit für neue Ölheizungen ab 2026 Schluss sein soll.“, ergänzt der Betriebsleiter.


Und die Zahlen bekräftigen dies. Im Stadtteil Eckartshausen, den die Stadtwerke in den vergangen drei Jahren mit Gas erschlossen haben, wurde etwa jedes zweite Haus angeschlossen. Eine ähnliche Resonanz wird auch für Diebach und Vonhausen erwartet. Vor allem in die Jahre gekommene Ölheizungen oder Öltanks sollen ersetzt werden. Aber auch der Umstieg von Flüssiggas zu Erdgas ist vielen Eigentümern ein Anliegen.

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Jochen Heyermann

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08.02.2021: Umstellung der Wasserversorgung Calbach - Eckartshausen - Oreleshausen - Büches

Die Arbeiten am Brunnen wurden vergangenen Donnerstag erfolgreich durchgeführt. Daraufhin haben wir das Wasser beproben lassen und heute die freudige Nachricht erhalten, dass das Trinkwasser einwandfrei ist.
Wir werden heute im Laufe des Tages die Wasserversorgung für die Stadtteile Calbach, Eckartshausen, Orleshausen und Büches wieder auf den Brunnen „Krebsbachtal“ umstellen.

   

Temporäre Umstellung der Wasserversorgung in den Stadtteilen Calbach, Eckartshausen, Orleshausen und Büches

Aufgrund bevorstehender Instandhaltungsarbeiten am Brunnen Krebsbachtal wird ab diesem Wochenende die Wasserversorgung von Calbach, Eckartshausen, Orleshausen und Büches vorübergehend umgestellt. Voraussichtlich bis zum 08.02.2021 werden diese Stadtteile mit Trinkwasser aus dem Brunnen Aulendiebach versorgt.


Da sich mit der Umstellung die Wasserhärte für die betroffenen Haushalte deutlich reduziert, empfehlen wir Betreibern privater Enthärtungsanlagen, diese für die Dauer der Maßnahme außer Betrieb zu nehmen. Die Wasserhärte wird in dieser Zeit 5,1°dH bzw. 0,91 mmol CaCO3/l betragen.


Kontakt

Stadtwerke Büdingen

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

  • Telefon: +49 6042 8807-0
  • Telefon: 0800 800 44 33 Entstördienst
  • Fax: +49 6042 8807-13
  • E-Mail: E-Mail

2020

07.08.2020: Umstellung der Wasserversorgung in Büdingen-Düdelsheim

Aufgrund von Arbeiten am Brunnen Suder in Düdelsheim erfolgt eine Umstellung der Wasserversorgung für Düdesheim.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen:

Umstellung der Wasserversorgung Düdelsheim - Update 01.10.2020

Nachdem die Regenerierungsarbeiten am Düdelsheimer Brunnen Suder nun abgeschlossen sind, werden die Stadtwerke am Montag, den 05.10.2020 die Wasserversorgung des Stadtteils erneut umstellen.

Gleichzeitig werden wir die Versorgungszonen neu einteilen.

Während Düdelsheim bisher zu rd. 75% über den Brunnen Suder und die Rommelhausen-Quelle mit hartem Wasser versorgt war, werden wir zukünftig die mit dem weichen Aulendiebacher Wasser versorgte Zone vergrößern.

Für die westlichen Teile des Ortskerns und des Oberdorfs bleibt es aber leider bis auf weiteres beim Härtebereich „hart“.

Es ergibt sich folgende Zoneneinteilung:

Versorgungsbereich I (Härtebereich „weich“, 5,1°dH, 0,91 mmol CaCO3/l)

Am alten Born Finkenweg Mühlstraße Nr. 2
Am Kraftborn Friedrich-Ebert-Ring Otto-Bepler-Straße
Am Weinberg In den Weihern Stockheimer Weg
Auf dem Biehm Kapellenweg Wilhelm-Leuschner-Straße
Bei der Kirche Kirchweg Wingertstraße
Fasanenweg Marktstraße Zum Seemenbach
Hauptstraße ungerade Hs. Nr.: 3 bis 53 gerade Hs. Nr. 2 bis 60
Schulstraße ungerade Hs. Nr. 3 bis 35 gerade Hs. Nr. 2 bis 32

Versorgungsbereich II (Härtebereich „hart“, 23,7°dH, 4,23 mmol CaCO3/l)

Am Hofacker Findörfer Hof In den Geißgärten
Am Marktplatz Findörfer Straße Kaiserweg
Am Glockengarten Fliederweg Kleine Gasse
Am Hasenpfad Gartestraße Mühlstraße (ohne Nr. 2)
An den Steinern Geyergässchen Rosenweg
Burg Im Einzel Untergasse
Calbacher Straße Im Hinterfeld Waldstraße
Erlenweg Im Hoffeld Zum Eichelchen
Hauptstraße ungerade Hs. Nr.: 55 bis 83 gerade Hs. Nr.: 62 - 94
Schulstraße ungerade Hs. Nr.: 37 bis 47 gerade Hs. Nr.: 34 - 52

Temporäre Umstellung dert Wasserversorgung in Düdelsheim - Update 04.09.2020

Bereits im Juli hatten wir darüber informiert, dass aufgrund von Arbeiten am Brunnen Suder die Wasserversorgung des Büdinger Stadtteils Düdelsheim teilweise umgestellt werden muss. Betroffen waren zunächst nur wenige Straßen.


Nun wird es ab Montag, den 07.09.2020 erforderlich, den Brunnen komplett außer Betrieb zu nehmen und das gesamte Ortsnetz umzustellen. Anlass ist eine Regenerierung des Brunnens.


Während der Umstellung werden alle Düdelsheimer Haushalte mit Trinkwasser aus dem Brunnen Aulendiebach versorgt. Da sich damit die Wasserhärte deutlich reduziert, wird Betreibern privater Enthärtungsanlagen empfohlen, diese für die Dauer der Maßnahme außer Betrieb zu nehmen.

Die Wasserhärte wird in dieser Zeit 5,1°dH bzw. 0,91 mmol CaCO3/l betragen.


Nach Beendigung der Arbeiten werden wir die Aufhebung der Umstellung wieder über Presse, Homepage und facebook bekannt geben.


Nähere Informationen zur Maßnahme und zur Wasserqualität erhalten Kunden telefonisch unter 06042 8807-0 oder auf der Homepage der Stadtwerke Büdingen www.stadtwerke-buedingen.de

Temporäre Umstellung der Wasserversorgung in Düdelsheim - Stand 07.08.2020

Aufgrund von Arbeiten am Brunnen Suder muss ab dem 08.07.2020 vorübergehend die Wasserversorgung des Büdinger Stadtteils Düdelsheim teilweise umgestellt werden.

Die Umstellung wird voraussichtlich 2 Monate dauern.

Von der Umstellung betroffen sind folgende Straßen bzw. Versorgungsadressen:

  • Hauptstraße 8-64,
  • Mühlstraße 2,
  • Kirchweg,
  • Marktstraße,
  • Zum Seemenbach,
  • Schulstraße 1-35,
  • Wingertstraße,
  • Bei der Kirche,
  • Am alten Born,
  • Am Weinberg

Diese Kunden werden während der Umstellung mit Trinkwasser aus dem Brunnen Aulendiebach versorgt. Da sich mit der Umstellung die Wasserhärte für die betroffenen Haushalte deutlich reduziert, wird Betreibern privater Enthärtungsanlagen empfohlen, diese für die Dauer der Maßnahme außer Betrieb zu nehmen.

Die Wasserhärte wird in dieser Zeit 5,1°dH bzw. 0,91 mmol CaCO3/l betragen.

Nach Beendigung der Arbeiten werden die Stadtwerke die Aufhebung der Umstellung wieder über Presse, Homepage und facebook bekannt geben.

01.08.2020: Dienstjubiläum Rolf Kehm

Anfang August hatte Rolf Kehm allen Grund zum Feiern.

Seit dem 1. August 1995 ist er beim Abwasserverband Seemenbach beschäftigt und kann damit auf 25 Jahre Dienstzeit im aktiven Umweltschutz zurückblicken.

Für seine langjährige Tätigkeit im Dienste des Verbandes (und damit der Stadt Büdingen und der Gemeinde Kefenrod) wurde er nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde geehrt. Bürgermeister Erich Spamer und der Erste Beigeordneter von Kefenrod, Karl Wilhelm Siebert, hoben in Ihren Dankesreden die große Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit von Herrn Rolf Kehm hervor.

Nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur bei der Firma Fendler in Büdingen arbeitete er noch über 10 Jahre in diesem Betrieb bevor er 1986 zur Firma Sonnenschein wechselte.

Seit 01.08.1995 ist er bei der Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Seemenbach in Rinderbügen beschäftigt. Von 2007 bis 2010 hatte Rolf Kehm zusätzlich die kommissarische Leitung der Kläranlage Büdingen inne.

Doch nicht nur die Betreuung der Verbandskläranlage gehört zu seinen Aufgaben. Darüber hinaus ist Herr Kehm seit 1996 Sicherheitsbeauftragter für die Kläranlagen der Stadt Büdingen und nimmt seit 2007 die Funktion des Gewässerschutzbeauftragten für die Gemeinde Kefenrod wahr

      

Im Bild: Karl Wilhelm Siebert (1. Beigeordneter Kefenrod), Christof Klös (Betriebsleiter Abwasser), Karin und Rolf Kehm, Erich Spamer (Bürgermeister Büdingen/Verbandsvorsteher)

März 2020: Baumaßnahme Eckartshausen - neue Straßen und Abwasserkanäle

Beschreibung der Baumaßnahme

Begonnen wird mit der Landesstraße L 3195 von Calbach nach Hammersbach, die im Bereich der Ortslage den Namen „Marienborner Straße“ trägt. Direkt im Anschluss folgt die Verbindung von Himbach nach Ronneburg bzw. die „Unter-„ und die „Oberpforte“.

Während die Vorbereitungen im Hintergrund bereits seit einem Jahr laufen, werden ab März 2020 auch tatsächliche Bauarbeiten vor Ort zu sehen sein.

Zeitgleich beginnt Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement mit der Erneuerung der Landesstraße L 3195 zwischen Eckartshausen und Calbach.

Beide Abschnitte sollen bis September 2020 abgeschlossen sein, sodass der Verkehr dann wieder ungehindert von Büdingen nach Hammersbach bzw. zur Autobahn 45 rollen kann.

Doch bis dahin ist noch viel zu tun. Denn nicht nur die Fahrbahn wird erneuert, sondern auch die darunter liegenden öffentlichen Abwasserkanäle und die Zuleitungen zu den privaten Grundstücken und Häusern. Die Arbeiten an den Abwasseranlagen machen dabei den größten Teil aus, weshalb die Federführung für das Gesamtprojekt auch in den Händen der Stadtwerke Büdingen -Abwasserentsorgung- liegt.

Als Hessen Mobil im Januar 2019 die Stadtwerke Büdingen über ihre Pläne zu Erneuerung der Straßen informiert hatte, begannen sofort die Untersuchungen der dort befindlichen Kanalrohre. Die geplante Erneuerung der Wasserleitungen und die Erschließung von Eckartshausen mit Erdgas mussten der neuen Vorgabe angepasst werden, den Bereich „Marienborner Straße“ bis März 2020 fertig zu stellen.

Anhand der vor vier Jahren durchgeführten Kanalinspektion mittels einer TV-Kamera zeigte sich schnell, dass die Kanalrohre durch die vielen Jahre, in denen sie zuverlässig ihren Dienst taten, verschlissen sind und bereits Schäden aufweisen. Über kurz oder lang würde es zum Einsturz der Rohre kommen.

Es war also dringend geboten, die Gelegenheit einer Gemeinschaftsmaßnahme mit Hessen Mobil zu ergreifen und die alten Kanalleitungen auszutauschen.

Dort, wo bereits heute Abflussprobleme bekannt sind, werden größere Rohre verlegt oder es werden Abwasser-(Teil-)ströme umgeleitet, sodass Eckartshausen nach Abschluss der Maßnahme über ein zukunftsfähiges, den sich verändernden Anforderungen angepasstes Kanalsystem verfügt.

Im Zuge der Arbeiten werden auch die seitlichen Zuläufe aus den privaten Häusern und Grundstücken erneuert, jedoch nur in den Bereichen, die unter der Fahrbahn liegen. Weil die Stadt Büdingen entschieden hat, dass die Bordsteine und Gehwege noch nicht erneuert werden, bleiben auch die Hausanschlussleitungen für das Abwasser in diesen Bereichen erhalten. Eine Spezialkamera vor Ort auf der Baustelle macht es möglich, die verbleibenden Leitungsabschnitte zu überprüfen und in Fällen, in denen diese zu schadhaft für einen Fortbestand sein sollten, neu zu entscheiden.

Insgesamt wird ca. 1 Kilometer öffentliche Kanalleitung erneuert. Ein nicht alltägliches Projekt.

In nur zehn Monaten wurde eine komplette Planung auf die Beine gestellt, beginnend mit der Bestandsaufnahme bis zur fertigen Ausführungsplanung, die den Bürgerinnen und Bürgern am 19. September 2019 im Dorfgemeinschaftshaus präsentiert werden konnte. Die Ingenieurleistungen zur hydraulischen Berechnung der erforderlichen Rohrdimensionen und die Massenermittlung aller auszuführenden Leistungen, die im Zusammenhang mit den Bauarbeiten stehen, hat das Ingenieurbüro Oppermann GmbH aus Vellmar durchgeführt. Unterstützt wurden die Ingenieure dabei von der bgb Baugrundberatung GmbH, Hungen, die detaillierte Analysen des Untergrundes durchgeführt und damit zur Wahl der geeigneten Bauverfahren beigetragen hat. Die genaue Lage und Höhe der Schächte, Schieber- und Hydrantenkappen und der Verlauf der Bordsteinkanten wurden vom Vermessungsbüro Becker & Partner GmbH, Bad Soden-Salmünster, dokumentiert. Für die Straßenplanung wurden mehrere Querprofile von der vorhandenen Fahrbahn aufgenommen.

Auf Anfrage von Hessen Mobil hat der Kampfmittelräumdienst die Auskunft erteilt, dass das geplante Bauprojekt nicht in einem Bombenabwurfgebiet liegt.

Schließlich haben die Stadtwerke Büdingen als Auftraggeber die Feststellung des baulichen Zustands der Gebäude, Einfriedungen und anderer Anlagen entlang der Baustelle veranlasst. Dieser Teil der vorbereitenden Arbeiten erforderte die Mitwirkung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die den Sachverständigen Dipl.-Ing. Klaus Wecker aus Dietz unterstützt haben, indem sie ihm Zutritt gewährten. Durch die erstellte Beweissicherung kann später, wenn, was wir alle nicht hoffen, Schäden an Gebäuden und Anlagen auftreten sollten, leicht überprüft werden, ob diese in Zusammenhang mit den Kanal- und Straßenbauarbeiten entstanden sind oder ob es sich um Vorschäden handelt, die schon vorhanden waren.

Damit waren alle vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen und das Projekt ging in die Ausführungsphase über.

Die baulichen Leistungen sind öffentlich ausgeschrieben und am 14. Februar 2020 an die Bickhardt Bau AG, Niederlassung Fulda, vergeben worden.

Wenn am 02. März 2020 die Bauarbeiten auf der „freien Strecke“ zwischen Eckartshausen und Calbach beginnen, bedeutet das eine Vollsperrung für den Straßenverkehr.

Verkehrsbelange, private, gewerbliche oder öffentliche, stellen häufig die größte Schwierigkeit in der Planung dar.

Um eine funktionierende Umleitung aufbauen zu können, mussten die Bauarbeiten in vier Abschnitte unterteilt werden, die nacheinander ausgeführt werden.

Zu jedem dieser Bauabschnitte hat Hessen Mobil eine Umleitungsplanung erstellt und mit der Verkehrsgesellschaft Oberhessen, VGO, der Polizei und den betroffenen Nachbargemeinden abgestimmt. Die vier Bauabschnitte sind in nebenstehendem Plan farbig markiert.

Ganz ohne Behinderungen und Einschränkungen wird es dennoch nicht gehen. Eine Maßnahme dieser Größe bei der die beiden „Hauptschlagadern“ des Stadtteils voll gesperrt werden, hat für die Anlieger immer Auswirkungen.

Damit die Störungen des gewohnten Tagesablaufs für die Anlieger so gering wie möglich gehalten werden, haben die Stadtwerke Büdingen einige Maßnahmen ergriffen. Wenn beispielsweise die Müllabfuhr nicht bis zu jedem Grundstück fahren kann, werden Mitarbeiter der Baufirma behilflich sein, um die Tonnen zu anfahrbaren Sammelplätzen zu bringen.

Das Baufeld soll nach Möglichkeit so gestaltet werden, dass die Anwohner ihre Einfahrten mit dem PKW erreichen können. Sollte das einmal nicht möglich sein, so werden die Betroffenen rechtzeitig durch die Baufirma informiert.

Baubegleitend werden die Erschütterungen gemessen, die während der Verdichtungsarbeiten entstehen. Damit die neuen Kanalrohre im Boden fest fixiert werden und die Straße keine Setzungen erleidet, muss der Baugrund entsprechend verdichtet werden.

Das geschieht mittels Walzen, die Vibrationen erzeugen.

Je nach Beschaffenheit der örtlichen Bodenverhältnisse können sich diese Vibrationen und Erschütterungen bis in die Häuser fortsetzen. Dass dabei das zulässige Maß nicht überschritten wird, überwacht eine kontinuierliche Messeinrichtung, die von dem Spezialunternehmen Schütz Erschütterungsmesstechnik GmbH aus Elsenfeld betreut wird. Die Messungen werden in Echtzeit an eine Empfangsstation gesendet, die sofort einen Alarm auf der Baustelle auslöst, sobald ein Grenzwert überschritten wird. Der Standort der Messsensoren richtet sich nach dem Baufortschritt und erfordert ebenfalls die Mitarbeit der Anlieger, da die Sensoren in den Gebäuden platziert werden müssen.

Trotz aller Bemühungen können nicht alle Einzelheiten vor Beginn der Arbeiten festgelegt werden. Vieles ergibt sich erst während der Bauzeit. Deshalb wurde eine regelmäßige Besprechung auf der Baustelle vereinbart, die immer dienstags ab 10.00 Uhr stattfindet. Betroffene haben so die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt vor Ort mitzuteilen.

Die Stadtwerke Büdingen sind überzeugt, dass die neuen Straßen und die moderne, zukunftssichere Abwasserableitung die Unannehmlichkeiten wert sind, die eine solche große Baumaßnahme mit sich bringt.

Wir möchten alle Betroffenen dazu ermuntern, das Projekt positiv zu begleiten und uns ihre Fragen und Anregungen mitzuteilen.

Baumaßnahme Eckartshausen - Update vom 29.09.2020

Der erste Abschnitt der gemeinsamen Kanal- und Straßenbauarbeiten in Eckartshausen ist fertiggestellt.

Trotz einiger Rückschläge durch heftige Gewitterregen und kurzfristige Planänderungen ist es gelungen, den anvisierten Termin zur Freigabe des Straßenverkehrs einzuhalten.

Ab kommendem Donnerstag, 01.10.2020 ist die ungehinderte Durchfahrt über die L 3195 (Marienborner Straße) durch Eckartshausen wieder möglich.

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts markiert gleichzeitig den Beginn des zweiten.

Die Baustelle zieht dann um und beginnt im Einmündungsbereich der Hirschgasse in die Unterpforte (L 3189) mit der Erneuerung der dortigen Abwasserkanäle. Die L 3189 wird dann aus Richtung Ronneburg am Ortseingang von Eckartshausen für den Straßenverkehr gesperrt. Wie schon im ersten Bauabschnitt werden die Zufahrtsmöglichkeiten für die Anlieger zu ihren Grundstücken soweit es geht aufrechterhalten.

Unvorhergesehene Überraschungen sind im Tiefbau an der Tagesordnung und werden sicherlich auch in der Unterpforte/Oberpforte vorkommen.

Sofern sich daraus keine unverhältnismäßigen Verzögerungen ergeben und das Wetter mitspielt, werden die Kanalbauarbeiten die Einmündung in die Burggasse noch in diesem Jahr erreichen und die Straßenoberfläche im ersten Teil der Unterpforte vor der Winterpause, zumindest provisorisch, wieder befahrbar machen.

Baumaßnahme Eckartshausen - Update vom 24.08.2020

Inzwischen hat die Kanalbaustelle die Einmündung der Sonnwiesenstraße in die Marienborner Straße erreicht.

Die Arbeiten kommen jetzt gut voran. Abgesehen von nicht vorhersehbaren Gewittern mit starken Regenfällen verlaufen die Arbeiten planmäßig.

Am Montag, dem 24.08.2020 beginnen am Ortseingang aus Richtung Calbach die Straßenbauarbeiten.

In einem vorgezogenen Bauabschnitt wird die Marienborner Straße vom DGH bis zur Hirschgasse und ca. 50m der Hirschgasse selbst bereits fertiggestellt, damit der Buslinien- und Anliegerverkehr in diesem Bereich ab dem 31.08.2020 wieder rollen kann.

Baumaßnahme Eckartshausen - Update vom 23.04.2020

Nach drei Wochen Bauzeit stehen die Arbeiten in der Hirschgasse kurz vor dem Abschluss.

In sehr beengten Verhältnissen ist ein neuer Regenwasserkanal gebaut worden.

Kurz vor der Einmündung in die Marienborner Straße stießen die Bagger auf eine Besonderheit aus den frühen Tagen der eckartshausener Abwasserentsorgung: Einen aus Kanalklinker gebauten Schacht mit anschließender Leitung, die ebenfalls aus Kanalklinker gemauert wurde.

Der ca. 10m lange Kanal verläuft bis zum nächsten Schacht nicht gerade, sondern in einem Bogen, was sehr ungewöhnlich ist und für die damaligen Maurer eine besondere Herausforderung gewesen sein dürfte.

Der gemauerte Kanal hat seine Zeit gut überstanden, muss nun aber einem modernen Stahlbetonrohr weichen.

Baumaßnahme Eckartshausen - Update vom 14.09.2021

Seit Anfang Juli 2021 ist die Ortsdurchfahrt aus Richtung Ronneburg bis zur Kreuzung in Eckartshausen wieder für den Verkehr freigegeben.


Die Bauarbeiten an Kanalleitungen und Straße liegen damit weiterhin voll im Zeitplan.


Zunächst in der Unterpforte und später auch in der Oberpforte wurden die alten und maroden Abwasserkanäle erneuert.


Einmal in diese Tiefen vorgestoßen haben auch die anliegenden Grundstücke neue Anschlussleitungen bekommen, zumindest im Bereich der Fahrbahn.


Da Bordsteine und Gehwege erhalten bleiben sollten sind private Abwasseranschlussleitungen unter den Gehwegen nur dann erneuert worden, wenn ihr baulicher Zustand das erforderte.

Schließlich erfolgte in der letzten Juniwoche die Herstellung der neuen Straßenoberfläche. Der zweite von vier Bauabschnitten war damit abgeschlossen. Zusammen mit neuen Gas- und Wasserleitungen verfügt Eckartshausen nun auch in der Ortsdurchfahrt der Landesstraße L 3189 über komplett neue Infrastrukturen sowie über eine grundhaft erneuerte Straße.


Die Baustelle konnte wie geplant Anfang Juli in den dritten Abschnitt übergehen. Dieser umfasst die Landesstraße L 3189, Oberpforte, ab der Kreuzung bis zum Ortsausgang Richtung Himbach.
Wie in den beiden vorangegangen Bauabschnitten war auch dort eine Vollsperrung für den Straßenverkehr erforderlich. Umleitungsstrecken wurden neu ausgeschildert und Bushaltestellen verlegt.


Nach zwei Monaten Bauzeit ist der dritte Bauabschnitt wie geplant fertiggestellt worden. Abwasserkanäle einschließlich seitlicher Anschlussleitungen und die Straße sind nun erneuert. Die Bushaltestellen, von denen eine um dreißig Meter verlegt werden musste, entsprechen jetzt den technischen Vorschriften.


Als letztes werden die in Anspruch genommenen Bereiche der Gehwege wieder gepflastert.


Mit den Arbeiten zwischen der Kreuzung und dem Ortsausgang Richtung Hammersbach hat bereits der vierte und letzte Bauabschnitt der Maßnahme begonnen.


Außer einer Querung sind dort keine Kanalbauarbeiten erforderlich. Weil auch der Oberbau der Straße noch in gutem Zustand ist, wird nur eine neue Deckschicht aufgebracht.
Dort können die Arbeiten nur unter halbseitiger Verkehrssperrung mit Ampelbetrieb ausgeführt werden. Grund ist die Baustelle zwischen Calbach und Orleshausen.
Weil in dieser Richtung keine Durchfahrtsmöglichkeit insbesondere für LKW besteht muss in Eckartshausen wenigstens eine Fahrspur offen bleiben.


Trotz dieser Schwierigkeit gehen alle Beteiligte davon aus, dass die Gesamtmaßnahme wie geplant bis Ende September 2021 abgeschlossen sein wird und der Verkehr wieder in allen Richtungen rollen kann.

Baumaßnahme Eckartshausen - Update vom 21.12.2021

Wie geplant war die Baumaßnahme Ende September 2021 soweit fertiggestellt, dass der Straßenverkehr wieder in allen Richtungen rollen konnte.


Letzte Arbeiten waren noch am Gehwegpflaster vor dem „Dalles“ zu erledigen, was sich als schwierig herausstellte, weil das Pflaster, das dort schon verlegt war nur noch schwer zu bekommen ist um die ehemals asphaltierte restliche Fläche optisch ansprechend zu gestalten.


Am unteren Ende der „Unterpforte“, wo die Fahrbahn zwischen den Häusern verengt ist, musste die Wasserführung nachgebessert werden damit sich dort bei Regen keine Pfütze bildet.


Im Bereich der neuen Bushaltestelle sind einige der sog. taktilen Blindenleitsteine, ausgebessert bzw. ersetzt worden.
Unter der Straße befinden sich die neu gebauten Abwasseranlagen. Unsichtbar verrichten sie über Jahrzehnte ihren Dienst und leiten die Abwässer mit all ihren Inhaltsstoffen der Kläranlage zu. Dass sie dies verborgen vor den Blicken tun erschwert auf der anderen Seite die Kontrolle. Deshalb wurden die neuen Kanäle einer Dichtheitsprüfung sowie einer optischen Inspektion mithilfe einer Spezialkamera unterzogen um sicherzugehen, dass auch dieser Teil des Gemeinschaftsprojekts ordnungsgemäß erfüllt worden ist.


Am 21.12.2021 fand die formale Abnahme der Arbeiten statt.


Das gemeinsame Projekt von Hessen Mobil und den Stadtwerken Büdingen ist damit abgeschlossen. Innerhalb der Ortslage sind beide Landesstraßen, die sich in Eckartshausen kreuzen, sowie die darunter befindlichen Abwasseranlagen erneuert worden. Beides entspricht nun modernen Anforderungen und ist für zukünftige Aufgaben gerüstet.


Die Stadtwerke Büdingen, die bei der Durchführung des Projektes die Federführung innehatten, bedanken sich bei allen Beteiligten und Betroffenen für die gute Zusammenarbeit. Am stärksten sind immer die direkten Anlieger von solchen Baustellen betroffen. Aber auch Verkehrsteilnehmer, die Umwege in Kauf nehmen mussten, Eltern, die ihre Kinder nicht wie gewohnt zum Kindergarten bringen konnten und Anwohner von Straßen, die als Umleitungsstrecken dienten, hatten darunter zu leiden. Buslinien mussten andere Routen fahren, Haltestellen verlegt werden, Ein- und Ausfahrmöglichkeiten der Feuerwehr waren zu regeln und nicht zu Letzt die Müllabfuhr zu organisieren. Für die Planung und Überwachung der verschiedenen Verkehrsbelange während der verschiedenen Bauabschnitte bedanken wir uns auch bei der Ordnungsbehörde der Stadt Büdingen.


Durch die Mithilfe aller konnten die Arbeiten zügig durchgeführt und nach eineinhalb Jahren wie geplant zum Ende des September 2021 fertiggestellt werden.

Kontakt

Christof Klös

Thiergartenstraße 12–14
63654 Büdingen

2019

14.08.2019: Facebook

Die Stadtwerke Büdingen haben den Schritt in die weite Welt der sozialen Netzwerke gewagt!

Seit dem 14.08.2019 informieren wir auch über unsere facebook-Fanpage unsere Kundinnen und Kunden (und das sind rund 22.000 Büdinger Bürgerinnen und Bürger ) sowie allen, die an den Stadtwerken Büdingen interessiert sind.

Wir haben viel Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen Wasser, Abwasser und Erdgas zu berichten. Lasst Sie sich überraschen.

01.08.2019: Michael Leistner, ein Stadtwerker durch und durch

Seit 1979 kümmert sich Herr Leistner mit viel Engagement und großer Kompetenz um die Gas- und Wasserversorgung in Büdingen.Im August feiert er nun sein 40-jähriges Dienstjubiläum.

Herr Leistner stammt ursprünglich aus Düdelsheim und hat von 1979 bis 1983 bei den Stadtwerken Büdingen seine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur absolviert. Seit 2006 hat er die Funktion des Vorarbeiters. Auch neben diesen Tätigkeiten hat sich Herr Leistner vielseitig für die Stadtwerke Büdingen und die Kolleginnen und Kollegen eingesetzt. Über 10 Jahre war er Mitglied im Personalrat und in dieser Funktion von 1990 bis 2001 Mitglied der Eigenbetriebskommission. Ebenfalls seit 1990 unterstützt er als Sicherheitsbeauftragter die Betriebsleitung in der Sicherstellung und Verbesserung des Arbeitsschutzes.

„Ein humorvoller und allzeit hilfsbereiter Kollege.“ „Ein zuverlässiger und erfahrener Mitarbeiter mit jederzeit offenem Ohr für die Kundinnen und Kunden.“ Mit diesen Eigenschaften wird er von den Kollegen und Vorgesetzten mit großer Wertschätzung beschrieben.

Für die Treue zu den Stadtwerken und seinen unermüdlichen Einsatz danken Herrn Leistner Bürgermeister Erich Spamer, Personalratsmitglied Isabell Kleer, Netzmeister Fredi Köhler und Betriebsleiter Jochen Heyermann.