Entwicklung der Energiepreise
- Das Jahr 2020 stand unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Die zeitweisen Lockdowns und die damit verbundene Einstellung oder Reduzierung von Produktionen haben weltweit zu einer geringeren Nachfrage nach Rohstoffen und Energie geführt. Die Handelspreise dafür waren entsprechend niedrig.
- Mit der Erholung der Konjunktur Anfang des Jahres 2021 stieg die Nachfrage wieder und damit auch die Preise.
- Betroffen von den Preissteigerungen waren vor allem die „fossilen“ Energieträger Erdöl und Erdgas sowie die daraus erzeugten Produkte und Energien wie Kraftstoffe, Heizöl, Strom und Wärme.
- Der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 führte zu weiteren großen Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten.
- Durch die starke Kürzung und schließlich komplette Einstellung der Gaslieferungen von Russland nach Europa wurde das Angebot drastisch verknappt, was die Preisentwicklung für Erdgas zusätzlich verstärkt hat.
- So haben sich die Großhandelspreise für Erdgas im zeitweise mehr als verzehnfacht.
- Dieser Preissteigerung müssen die Gaslieferanten und Stadtwerke Rechnung tragen und gestiegene Beschaffungskosten sowie weitere Preisbestandteile an ihre Kunden weitergeben.